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Wer bekommt die staatliche Riester Förderung?

Für Personen, die Anspruch auf eine Riester-Rente haben, lohnt sich ein Riester-Vertrag. Der Staat unterstützt die private Altersvorsorge mit hohen Zulagen und Steuervorteilen. Mit der privaten Altersvorsorge sollen künftige Rentner Lücken in der gesetzlichen Rentenversorgung schließen. Die staatliche Förderung ermöglicht es dem Sparer, dass er sich eine Zusatzrente sichern kann, für die er weniger Geld als bei einer rein privaten Geldanlage investieren muss.

Mittlerweile gibt es sieben verschiedene Riester-Produkte. Die Förderung ist für alle Produkte gleich. Riester-Angebote sind bei Banken und Versicherungsunternehmen ebenso erhältlich wie bei Fondsgesellschaften und Bausparkassen. Eine Kombination aus Zulagen und steuerfreien Beiträgen führt bei der Riester-Förderung dazu, dass jeder Sparer profitiert. Ein jeweiliges Einkommen spielt für eine Förderung keine Rolle.

Selbst wenn es bei einer der gewählten Geldanlagen keine Wertentwicklung geben würde, kann der Sparer bei Rentenbeginn sicher sein, dass seine Anlage einen Gewinn abwirft. Bei Abschluss des Vertrages wird dem Sparer garantiert, dass er mindestens die eingezahlten Beiträge plus staatliche Zulagen zum Rentenbeginn erhält. Fondssparpläne sind von dieser Garantie nicht ausgenommen.

Für kinderreiche Familien machen die Zulagen für jedes Kind das Riester-Sparen zu einer lohnenswerten Sache. Gutverdiener ziehen den stärksten Nutzen aus der Steuerfreiheit der Beiträge. Dennoch ist es für alle Riester-Sparer ein gutes Geschäft. Auf die Auszahlung im Alter fallen keine Sozialabgaben für Kranken- und Pflegeversicherung an. Steuern werden bei jeder Rentenauszahlung erhoben.

Bei all den Vorteilen einer staatlich geförderten Altersvorsorge, stellt sich die Frage, wer bekommt die Riester Förderung. Im Prinzip hat jeder Anspruch auf staatliche Förderung bei der Altersvorsorge. Für die Variante Riester-Rente ist ein berechtigter Personenkreis festgelegt. Die Förderung erhalten direkt und indirekt förderberechtigte Personen.

Zum direkt förderberechtigten Personenkreis der Riester-Rente gehören alle in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherten. Pflichtversicherte sind nicht nur Arbeitnehmer und Angestellte. Eingeschlossen sind zugleich alle gesetzlich pflichtversicherten Selbstständigen. Das sind zum einen Handwerker. Andererseits auch die über die Künstlersozialkasse versicherten Künstler. Beamte, Richter und Soldaten gehören gleichfalls zu den direkt förderberechtigten Personen.

Als indirekt förderberechtigte Personen werden all jene bezeichnet, die von Berufswegen keinen Riester-Renten-Vertrag abschließen können. Eine Ausnahme ist dann zulässig, wenn der Ehepartner eine Riester-Rente abgeschlossen hat. Viele Selbstständige und Hausfrauen können sich auf diesem Weg die staatlichen Zulagen sichern.

Entfällt diese Möglichkeit haben Selbstständige immer noch die Möglichkeit, die Rürop-Rente abzuschließen und durch Steuerersparnisse extra Kapital für die Altersvorsorge zu bilden.

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