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ADAC nicht mehr Teil des ADAC-Postbusses

Geplant war, mit dem ADAC-Postbus-Unternehmen den Markt der Fernbusse bald schon zu beherrschen. Realität wurde dann nur ein Marktanteil von 8 Prozent für das gelb-gelbe-Unternehmen. Die ADAC-Postbusse sind der Konkurrenz nicht davon gefahren und der ADAC hat sich entschieden, aus der Sparte auszusteigen.

Weiterfahrt ohne ADAC

Die Busse werden weiterfahren und die deutsche Post wird einfach das ganze Unternehmen zu 100 Prozent übernehmen. Diese Möglichkeit zum Ausstieg war wohl von Anfang an vorgesehen und kommt nach einigen Skandalen rund um den Automobilclub nicht überraschend. Das Auto-Unternehmen ADAC präsentiert den Ausstieg als "Fokussierung auf die Kernaspekte", während das Briefzustellerunternehmen Deutsche Post optimistisch ist, das Geschäft gut fortführen zu können.

ADAC-Skandale

Der ADAC war durch verschiedene Probleme in die Schlagzeilen geraten und hatte sich nicht zuletzt selbst Probleme bereitet: Umfrageergebnisse waren gefälscht worden, womit die Glaubwürdigkeit des großen Vereins ziemlich in Frage gestellt wurde. Die Beitragserhöhungen kurz zuvor hatten auch einigen Unmut ausgelöst und die Mitgliedszahlen gerieten ins Wanken. Deswegen beschloss der ADAC, eine "Neuausrichtung" vorzunehmen, bei der es eigentlich vor allem darum geht, "Verunreinigungen" auszuräumen.

Bus fahren mit der Post

Für die Kunden der Postbusse ändert sich gar nichts – außer, dass im nächsten Jahr neue Strecken hinzukommen sollen. Die Busse machen vor allem der deutschen Bahn Konkurrenz und werben mit vielen Vorteilen gegenüber der Zugfahrt – allen voran ein wesentlich günstigerer Preis, mit dem sich MeinFernbus und Flixbus die Marktherrschaft gesichert haben. Ob die Post alleine die großen gelben Busse zum Erfolg führen kann, wird sich im kommenden Jahr zeigen.

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