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Amazon: Streik an fünf Standorten noch bis Mittwoch

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Streik bei Amazon - in der Nacht zum Montag, um 0 Uhr, haben die Mitarbeiter an verschiedenen Standorten ihre Arbeit niedergelegt. Betroffen sind laut Angaben von Verdi die Standorte Bad Hersfeld und Leipzig. Mit dem Beginn der Frühschicht haben auch die Amazon-Mitarbeiter der Standorte Graben, Werne und Rheinberg den Streik begonnen. Bis Mittwochabend (29. Oktober 2014) soll der Streik noch andauern.

Welche Standorte werden bestreikt?

Der Tarifstreit ist noch nicht zu ende - die Mitarbeiter des Internet-Riesen Amazon haben erneut ihre Arbeit niedergelegt. Schon Ende September hatte die Gewerkschaft Verdi fünf Standorte bestreikt. Nun, Ende Oktober, stehen wieder fünf Standorte still, insgesamt drei Tage lang wird die Arbeit in den Standorten Bad Hersfeld, Leipzig, Graben (bei Augsburg), Werne (NRW) und Rheinberg (im Ruhrgebiet) stillstehen.

Was bedeutet der Streik für ihre Pakete?

Viele Kunden von Amazon werden sich jetzt fragen, ob ihre Bestellungen nun ebenso auf Eis liegen und die Pakete und Päckchen doch nicht zum versprochenen Termin ausgeliefert werden. Wie der Online-Marktführer aber betont, habe der Streik keinerlei Auswirkungen auf die "Einhaltung des Lieferversprechens", welches an die Kunden gemacht worden sei. Wer also auf ein Paket wartet, wird dieses voraussichtlich auch pünktlich bekommen.

Worum geht es bei dem Amazon-Streik?

Seit etwas mehr als einem Jahr versucht die Gewerkschaft Verdi Amazon zu Tarifverhandlungen zu bewegen. Es geht um die Bedingungen des Einzelhandels und Streiks sollen dem Online-Versandhandel Druck machen. Amazon sieht sich hingegen nur als Logistiker und lehnt jegliche Verhandlungen ab. Insgesamt hat das Unternehmen in Deutschland neun Standorte und beschäftigt mehr als 9000 Mitarbeiter.

Amazon erweitert übrigens die Versandoptionen - ein dritter Paketzusteller ist dazu gekommen. Ab sofort wird auch die DPD Amazon-Pakete in Deutschland ausliefern. Die DPD konzentriert sich bei den Lieferungen auf die Amazon Prime-Kunden. Bisher hatten sich die DHL und Hermes die Liefer-Aufträge geteilt.

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