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Anlegen in Sachwerten - Vermögen vor ansteigender Inflation schützen

Seit einigen Jahren liegt die Inflation über 2 Prozent. Die hohe Staatsverschuldung der Euro-Staaten sowie die Politik des billigen Geldes durch die EZB werden zu einem weiteren Ansteigen führen. Das Anlegen in Sachwerten wird von Experten als Schutz gegen Vermögensverlust empfohlen. Hier locken Investments in Immobilien, Diamanten, Edelmetalle, Autos, Kunst und ähnliches.

Einige Investitionen sind ohne Fachwissen riskant

Anleger können ihr Portfolio mit Sachwertanlagen ertragreich und inflationssicher gestalten. Dennoch gibt es auch hier eine ganze Menge zu bedenken. Bisherige Renditen sollte man ebenso betrachten wie künftige Möglichkeiten. Eine mögliche schnell steigende Inflation ist neben den Euro-Risiken (instabile Euro-Währungszone) bei Anlegern dabei stets präsent. Sorgen um einen baldigen Anstieg der gegenwärtigen Preissteigerungsraten verstärkt den Trend zu Realwerten.

Wer sein Geld von den Finanzmärkten zu großzügig in den scheinbar sicheren Hafen der Immobilien umschichtet, muss bei den Renditen womöglich erhebliche Abstriche machen oder gar ganz darauf verzichten. Eines gilt allerdings als ziemlich sicher, nicht nur die Immobilienpreise in Hamburg oder München steigen auch in nächster Zeit weiter.

Das Anlegen in Sachwerten betrifft längst nicht nur die Immobilie. Auch andere Sachwerte mögen Anleger, wenn es an Börsen turbulent zugeht. Doch die Anlage in Sachwerte verlangt auch einiges Fachwissen, wenn man eine Investition nicht gleich mit einem Verlust beginnen möchte. Auch hinsichtlich der Sicherheit gibt es bei Sachwerten einige Unterschiede.

Wer in Edelmetalle investiert, speziell Anlagen in Gold und Silber, muss wissen, dass die aktuelle Goldpreis-Hausse ohne realem Bezug ist. Silberpreise orientieren sich weit mehr am tatsächlichen Bedarf von Industrie und Handwerk.

Kunstwerke sind auch als Anlage beliebt. Bei Anlegern stehen allerdings nicht die besten Künstler an erster Stelle. Begehrt sind vor allem die bekanntesten. Bei der Kunst als Investment ist nicht erstrangig die Qualität des Werkes maßgeblich. Vielmehr fällt die Entscheidung auf der Grundlage der Popularität des Künstlers.

Breit gestreutes Portfolio bietet Sicherheit und Rendite

Für das Anlegen in Sachwerten gilt wie für die allgemeine Geldanlage, je nach Marktsituation und persönlicher Strategie muss man bestimmte Werte umschichten, untergewichten oder übergewichten. Die alte Börsenregel bleibt auch hier bestehen. Nicht alles auf einen Wert setzen. Eine breite Streuung verspricht gegenüber den zu erwartenden künftigen Unwägbarkeiten ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und auch noch eine Rendite.

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