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Anleger warten auf die guten Konditionen für Festgeld früherer Jahre

Seit die Europäische Zentralbank begonnen hat, die Ausgabe des billigen Geldes zu beenden und die Leitzinssätze schrittweise anhebt, sind die guten Konditionen für Festgeld von 5,6 und mehr Prozent der früheren Jahre wieder im Blickfeld der Anleger. Doch bis es soweit ist, werden möglicherweise noch einige Monate vergehen.

Ein unsicherer Finanzmarkt und die hohe Staatsverschuldung europäischer Staaten und der USA werden vorerst noch viel Druck auf die Zentralbanken ausüben, damit sie die Leitzinsen nicht zu schnell anheben.

Gegenwärtig gibt es von den Banken für Festgeldanlagen je nach Anlagezeitraum Zinsen zwischen 2 und 4 Prozent. Die besten Zinsangebote für einen Anlagezeitraum von einem Jahr belaufen sich auf 3 Prozent.

Zu den führenden Anbietern im Bereich Festgeld gehört die Bank of Scotland. Anlagebeträge können bis zu einer Höhe von 100.000 Euro aufgrund der Einlagensicherung ohne Bedenken angelegt werden. Zum Festgeldkonto gibt es noch ein kostenloses Tagesgeldkonto.

Werden die Festgelder fällig, werden sie nicht etwa auf irgendeinem zinslosen Referenzkonto geparkt, sondern auf dem Tagesgeldkonto angelegt und sofort zum aktuellen Tagesgeldzins tagtäglich verzinst.

Beste Zinsen für Festgeld zahlen die Banken immer, wenn die Laufzeit entsprechend lange gewählt wird. Bei der Bank of Scotland erhalten Kunden im August 2011 für eine Anlagezeit von fünf Jahren 4,4 Prozent Zinsen.

Die guten Konditionen für Festgeld in Höhe von 3 Prozent erhalten Kunden auch bei der österreichischen VTB Direktbank. Dazu muss ein Mindestanlagebetrag von 500 Euro für mindestens 12 Monate auf einem Festgeldkonto der Bank angelegt werden.

Als erster Schritt muss zudem ein Tagesgeldkonto eröffnet werden. Die Einlagensicherung des Staates Österreich garantiert die Sicherheit der Kundengelder für maximal 100.000 Euro.

 

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