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Arbeitslosengeld 1 und 2 - Die Unterschiede

Arbeitslosigkeit ist gerade aufgrund der angespannten Weltwirtschaftslage weiterhin ein großes Problem. Es ist wichtig, dass Sie für den Fall der Fälle abgesichert sind und nicht ins Bodenlose fallen. Hierfür ist es jedoch wichtig zu wissen, was der Unterschied zwischen Arbeitslosengeld 1 und 2 ist und wann Sie darauf Anspruch besitzen.

ALG 1 und Hartz 4

Viele Menschen haben große Angst davor, bei einer möglichen, unverschuldeten Arbeitslosigkeit finanziell ohne Unterstützung da zu stehen. Doch aufgrund des deutschen Rechts- und Demokratiesystems haben die meisten Menschen ein Recht auf Grundsicherung. Doch gerade bei Menschen, die gutes Geld verdient haben, kann die Arbeitslosigkeit dramatische Folgen haben. Hierzu ist es wichtig, den Unterschied zwischen Arbeitslosengeld 1 und 2 zu kennen, um ausreichend auf mögliche Veränderungen vorbereitet zu sein.

Die Unterscheidung zwischen Arbeitslosengeld 1 und 2 wird in der Bundesrepublik Deutschland seit 2005 vorgenommen. Das Arbeitslosengeld 1 ist eine Leistung, die von der Arbeitslosenversicherung finanziert wird. Hierzu dienen die Zahlungen von Beiträgen, welche an die Bundesagentur für Arbeit gehen. Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 hat derjenige Arbeitnehmer, der in den letzten zwei Jahren mindestens zwölf Monate in einem Beschäftigungsverhältnis stand, welches sozialversicherungspflichtig gewesen ist. Er oder sie bekommt da 60 Prozent vom sogenannten Leistungsentgelt. Dieses meint das Bruttojahreseinkommen, welches durch 365 Tage geteilt wird und von dem die Abgaben zur Sozialversicherung abgezogen werden. Bei Arbeitnehmern mit Kindern steigt das Arbeitslosengeld auf 67 Prozent.

Dies sollte jedoch kein Grund zum Ausruhen sein. Denn der Übergang in das Arbeitslosengeld 2, auch unter dem Namen Hartz 4 bekannt, erfolgt nach höchstens 18 Monaten Bezug vom Arbeitslosengeld 1.

Grundsicherung

Der Unterschied zwischen Arbeitslosengeld 1 und 2 liegt auch darin, dass es sich bei dem Arbeitslosengeld 2 nur noch um eine Grundsicherung handelt. Hierbei ist es egal, wie viel in der vorherigen Beschäftgung verdient wurde. Der Anteil für Alleinstehende liegt bei monatlich 347 Euro, für ein Ehepaar mit zwei Kindern bei 1180 Euro im Monat.

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