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Berechnung von Krankengeld - Einfach mit einem Online-Krankengeldrechner

Die Berechnung von Krankengeld nehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen auf der Grundlage des fünften Sozialgesetzbuches vor. Im Fall einer vorliegenden Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer attestierten Erkrankung haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf ein tägliches Krankengeld. Das Krankengeld wird von einer Krankenkasse erst dann gezahlt, wenn die Entgeltfortzahlung durch denArbeitgeber abgelaufen ist. Die Dauer der maximalen Krankengeldzahlung bestimmt das Gesetz.

Zeitlich befristete Zahlungen durch die gesetzlichen Krankenkassen

Das Krankengeld ist eine Regelleistung, die entgangenes Einkommen zumindest teilweise kompensieren soll. Das Krankengeld ist keine kostenlose staatliche Leistung, denn immerhin erwirbt sich ein Krankengeldempfänger durch seine monatliche Beitragszahlung und gewisse Versicherungsdauer entsprechende Ansprüche. Für die Berechnung von Krankengeld ist ein regelmäßig erzieltes Arbeitseinkommen (be iAngestellten regelmäßiges Arbeitsentgelt und bei Selbstständigen Arbeitseinkommen) von Bedeutung.

Zur Berechnung des kalendertäglichen Krankengeldes werden die Höhe des täglichen Brutto- und des Nettolohnes, die Art der Entgeltberechnung (Stundenlohn, Festgehalt), erhaltene Zusatzzahlungen sowie ein eventueller Hinzurechnungsbetrag benötigt. Das Brutto-Krankengeld beträgt 70 Prozent des letzten monatlichen Bruttolohns des gesetzlich Krankenversicherten. Es darf aber nicht mehr als 90 Prozent des letzten kompletten monatlichen Nettolohns sein (eingeschlossen einmalige Zahlungen wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld).

Berücksichtigt bleibt allerdings nur ein Bruttolohn bis zur aktuell geltenden Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung. Regelmäßiges Einkommen erfasst auch alle in den letzten drei Monaten abgerechneten Überstunden vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit. Bei Akkordlohn wird immer der Durchschnitt der letzten drei Monate gebildet. Der Grund für diese umfangreichen und komplizierten Berechnungsregeln ist, dass kein arbeitsunfähig Erkrankter an seiner Krankheit verdienen soll.

Das Netto-Krankengeld, welches ein Versicherter von seiner Krankenkasse erhält, wird etwa zwischen 75 bis 85 Prozent des regelmäßigen (durchschnittlichen) monatlichen Nettoverdienstes liegen. Krankengeld ist natürlich auch abhängig vom jeweiligen Familienstand, der Zahl der Kinder auf der Steuerkarte und der entsprechenden Steuerklasse.

Im Internet kostenlosen Krankengeldrechner für Ermittlung eventuelle Ansprüche verwenden

Die Berechnung von Krankengeld lässt sich sehr einfach mit einem Online-Krankengeldrechner vornehmen. Wer wissen möchte, was ihm bei derzeitiger Lohn- und Gehaltszahlung im Falle einer Arbeitsunfähigkeit an Krankengeld zusteht, muss nur einige wenige Daten in ein Rechnerformular eingeben. Das jeweilige tatsächliche Krankengeld kann sich im Einzelfall durch weitere Faktoren beispielsweise unbezahlte Fehlzeiten, Mehrarbeit, unregelmäßiges Arbeitsentgelt von einem derzeit ermittelten Ergebnis unterscheiden.

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