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Big-Mac-Index 2015: So viel kostet der Burger weltweit

Der Big-Mac-Index misst anhand des Burgers, wie sehr sich die Kaufkraft der unterschiedlichen Währungen weltweit unterscheidet. Der Grund, also weshalb man ausgerechnet den Burger von McDonald’s, dazu verwendet, ist, dass es ein weltweites Filial-Netz von dem Fast-Food-Riesen gibt.

Bereits seit dem Jahr 1986 nutzt das britische Wirtschaftsmagazin "The Economist" die Boulette dazu, den Big-Mac-Index aufzustellen. Dabei dient das Hackfleisch als weltweiter Maßstab, um die Kaufkraft der Währungen der verschiedenen Länder miteinander zu vergleichen. Kurz: Anhand des Bruttoinlandsprodukts (oder kurz BIP) werden die Big-Mac-Preise in Dollar aufgelistet. So veranschaulicht sich die Kaufkraft eines Landes. Mittlerweile ist der Big-Mac-Index eine Art globaler Standard geworden, der sogar in seriösen Wirtschaftsbüchern genannt wird.

Fotos: Twitter

Big-Mac-Index: Die USA bekommen den einzig "runden" Wert: 10 Big Macs gibt es hier für je 4,79 Dollar.

Hohe Arbeitskosten aber hohe Kaufkraft? Norwegen und Schweiz stechen aus der Tabelle heraus. In Norwegen bekommt man 7,3 und in der Schweiz: 6,3 Big Macs.

Hohe Arbeitskosten aber hohe Kaufkraft? Norwegen und Schweiz stechen aus der Tabelle heraus. In Norwegen bekommt man 7,3 und in der Schweiz: 6,3 Big Macs.

In Italien sind es laut Big Mac-Index 10,7 und in Frankreich 10,6 Stück.

In Spanien und Deutschland sind es 11,3 Big Macs mit je 4,25 Dollar pro Stück.

Wieviele Burger Fast-Food-Kette aber genau in Deutschland verkauft, verrät McDonald’s nicht: "Das ist unser Betriebsgeheimnis", so steht es auf der Firmen-Internetseite. Aber: "Wir haben täglich rund 2,7 Millionen Gäste in Deutschland, und der Big Mac ist eines der fünf beliebtesten Produkte bei uns."

In der Türkei gibt es laut Big Mac-Index 12,1, in Griechenland 13,6, in Mexiko 14,3 und in Tschechien 16,4 Burger.

In Polen kostet der Big Mac mit 2,48 Dollar quasi die Hälfte des US-Preises - hier gibt es 19,3 Stück. Das sagt viel über die Wahrung Zloty aus.

In Russland und der Ukraine gibt es durch Wirtschaftskrise und Bürgerkrieg so heftige Währungsschwankungen, hier kostet ein Big Mac mit 1,36 Dollar bzw. 1,20 Dollar nur noch rund ein Viertel des US-Preises.

In Russland und der Ukraine gibt es durch Wirtschaftskrise und Bürgerkrieg so heftige Währungsschwankungen, hier kostet ein Big Mac mit 1,36 Dollar bzw. 1,20 Dollar nur noch rund ein Viertel des US-Preises.

Die Umsatzzahlen von McDonald’s gehen übrigens seit Jahren zurück. Das Unternehmen probiert immer wieder, seine Imageprobleme wegen schlechter Qualität und zu hohem Fettgehalt der Produkte durch diverse Imagekampagnen und Produktanpassungen zu beseitigen - kämpft aber weltweit mit Filialschließungen.

McDonald's ist jetzt Grün statt Rot

Die Umsatzzahlen von McDonald’s gehen übrigens seit Jahren zurück. Das Unternehmen probiert immer wieder, seine Imageprobleme wegen schlechter Qualität und zu hohem Fettgehalt der Produkte durch diverse Imagekampagnen und Produktanpassungen zu beseitigen - kämpft aber weltweit mit Filialschließungen.

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