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Der neue 10-Euro-Schein - so sieht er aus

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Auf die steigenden Zahl der Geldfälschungen reagiert die Europäische Zentralbank mit einem neuen Geldschein: Der neue Zehn-Euro-Schein ist da! Am gestrigen Montag ist sie vom EZB-Direktor Yves Mersch in Frankfurt vorgestellt worden. Sie verfügt über zusätzliche Sicherheitsmerkmale und soll am 23. September 2014 in Umlauf gebracht werden. Der neue Zwanziger wird dann 2015 folgen.

Vor zwölf Jahren wurde der Euro eingeführt - ausreichend Zeit für Fälscher also, perfekte Nachahmungen von Banknoten unter das Volk zu bringen - die EZB setzt aber dagegen und nach dem Fünfer erneuert sie nun die nächste Banknote.

Wie schon bei dem im Mai 2013 eingeführten, neuen Fünf-Euro-Schein erscheint auch beim neuen Zehner Europa, die Gestalt aus der griechischen Mythologie, in Hologramm und im Wasserzeichen des Geldscheins. Der Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele sagte: "Die neuen Banknoten sind nicht nur sicherer, sondern auch einfacher zu prüfen."

Im Jahr 2013 waren laut EZB insgesamt 670 000 Euro-Blüten aufgetaucht - rund 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr als drei Viertel dieser gefälschten Geldscheine im gesamten Euro-Raum waren Zwanziger sowie 50-Euro-Scheine, aber auch die Anzahl der falschen Zehn-Euro-Noten hatte zugenommen. Die Gefahr für Verbraucher, mit so einer Blüte in Kontakt zu kommen, sei aber dennoch relativ niedrig: "Angesichts der Tatsache, dass tagtäglich über 15 Milliarde echte Euro-Geldscheine im Umlauf sind, ist diese Zahl sehr gering."

Und wie sieht er aus der neue Zehner?

Die neuen Scheine haben auf der Vorderseite eine sogenannte Smaragdzahl: Diese verändert beim Kippen des Scheins die Farbe und ein heller Balken zu sehen, der auf- beziehungsweise abwärts wandert. Die Farbe der Zehner der neuen Europa-Serie ist kräftiger als zuvor. Genau wie der Fünfer ist etwas dicker und schwerer als der alte Schein, weil er mit Speziallack überzogen wird.

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