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Der neue Fünf-Euro-Schein ist da

Ab heute ist der neue Fünf-Euro-Schein im Umlauf. Die angeblich fälschungssichere Banknote hat neue Sicherheitsmerkmale und auch das Design wurde überarbeitet: Der Schein ist farbiger, die Ziffern sind etwas größer und er kommt mit der griechischen Sagengestalt Europa im Hologramm. Wegen eines speziellen Lack-Überzugs wird er sich zudem anders anfühlen als der Vorgänger.

Die Notenbanken werden nach und nach drei Milliarden Banknoten über Geldautomaten oder Bankschalter in Umlauf bringen, die alten Fünfer bleiben aber unbegrenzt gültig. Die Bundesbank wies ausdrücklich darauf hin, dass die alten Scheine "ohne zeitliche Begrenzung" ihren Wert beibehielten.

Der neue Fünf-Euro-Schein ist der erste überarbeitete Geldschein seit der Einführung des gemeinsamen europäischen Bargelds im Jahr 2002. Notenbanken bringen deshalb gelegentlich neue Banknoten heraus, weil sie verhindern wollen dass Geldfälscher die Sicherheitsmerkmale kopieren. Der Fünfer wird ob seines geringen Werts eher selten gefälscht und macht beim Austausch der europäischen Gemeinschaftswährung nur den Anfang. In den kommenden Jahren sollen weitere Noten ausgewechselt werden: Der neue Zehn-Euro-Schein wird 2014 kommen, es folgt 2015 der Zwanziger und ab 2020 soll es einen neuen 500-Euro-Schein geben.

Der neue 10-Euro-Schein - so sieht er aus

Bei den kleinen Scheinen ist vor allem die Haltbarkeit problematisch, denn sie werden am meisten aus- und weitergegeben. Ein Fünfer ist nach Angaben von Experten im Schnitt schon nach 13 Monaten so zerfleddert, dass er ausgetauscht werden muss. Ein Zwanziger überdauert knappe zwei Jahre und ein Fünfziger hält bis zu vier Jahren. Der neue Fünf-Euro-Schein hat daher eine Beschichtung mit Speziallack erhalten, der ihn haltbarer machen soll.

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