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Einmal im Jahr eine Schufa Auskunft beantragen - um kostenlos Daten zu prüfen!

Jeder Bankkunde, der ein Girokonto eröffnet, einen Kredit aufgenommen hat oder eine Kreditkarte benutzt, ist mit all seinen persönlichen Daten und den jeweiligen Fakten zu Finanzgeschäften automatisch bei der Schutzgemeinschaft für Kreditsicherung (Kurzbezeichnung Schufa) erfasst. Die Schufa beschränkt sich nicht nur auf eine bloße Speicherung von Daten, sie wertet diese auch aus.

Werden bei einem Kunden Zahlungsschwierigkeiten oder Verstöße gegen Kredit- und Mobilfunkverträge erfasst, wird das in einer Kundenakte negativ vermerkt. Bei der nächsten Anfrage eines Kreditgebers beziehungsweise Mitgliedsunternehmens wird diesem ein bestehender negativer Schufa-Eintrag für den Antragsteller mitgeteilt.

Nicht alle der Schufa gemeldeten Kundendaten müssen der Wahrheit entsprechen. Ist beispielsweise ein angemahnter Kreditbetrag zurückgezahlt und meldet dies ein Kreditgeber nicht, bleibt dies negativ vermerkt. Der nächste Kreditantrag wird aufgrund dieses nicht der Realität entsprechenden Sachverhaltes womöglich abgelehnt.

Um sich vor derartigen unangenehmen Dingen zu schützen, sollte man einmal im Jahr eine Schufa Auskunft beantragen. Dadurch lassen sich alle Daten nicht nur einsehen, veraltete und unwahre Vertragsangaben können auch korrigiert werden. Die Beantragung und die Auskunft ist einmal im Jahr kostenlos.

Nach der Antragsstellung für eine Schufa-Auskunft erhält der Verbraucher eine schriftliche Datenübersicht gemäß dem Bundesdatenschutzgesetz (§ 34 BDG). Hier finden sich sämtliche Informationen, die bei der Schufa gespeichert werden. Verbraucher erfahren außerdem, woher die Daten stammen und wer konkret Einsicht genommen hat.

Die Bestellung einer Datenübersicht kann auf der Webseite der Schufa unter www.meineschufa.de erfolgen. Dort findet sich ein Bestellformular zum herunterladen, ausfüllen und absenden. Verbraucher erreichen bei Fragen die Schufa unter einer kostenpflichtigen 01805 Telefonnummer. Eine Kopie des Personalausweises muss dem Brief beigefügt sein.

Mittlerweile erhalten nicht nur Unternehmen Auskünfte über Verbraucher, sondern dies ist auch im umgekehrten Fall möglich. Verbraucher können sich daher beispielsweise vor der Auftragserteilung für ein Bauvorhaben über die Zahlungsfähigkeit des Bauunternehmens erkundigen. Eine eventuelle Firmeninsolvenz kommt einem Bauherren in jedem Fall teurer wie eine Gebühr für die Schufaauskunft in Höhe von knapp 50 Euro, einschließlich einer einmaligen Registrierungsgebühr.

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