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ESC Länder 2014: Viele Länder sagen aus Kostengründen ab

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In ganz Europa wird der ESC 2014 gesehen, 37 Staaten nehmen teil, doch einige Länder haben abgesagt. Der Grund sind die hohen Teilnahmegebühren. Für Ausrüster Danmarks Radio kostet der Spaß immerhin 25 Millionen Euro. Und alle Teilnehmer müssen sich mit einem Beitrag beteiligen. Doch es sind nicht alle Staaten dazu bereit, diese Kosten auf sich zu nehmen.

Derzeit herrscht eine Wirtschaftskrise in Europa und Staaten wie Bulgarien, Zypern und Serbien haben abgesagt. Die European Broadcast Union (EBU) meint, dass genau diese Krise der Grund für die Absage sei. Aber das größte Sorgenkind Griechenland ist diesmal mit dabei, darauf sei die EBU laut dem STERN besonders stolz.

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Doch Absagen wegen zu hoher Beiträge sind nicht neu. Schon 1993 hat Luxemburg etwa keinen Act zum ESC 2014 geschickt. Allerdings versucht die EBU, die Kosten so gering wie möglich zu halten: "Wir haben die Beitragsgebühren in den letzten Jahren auf demselben Level gehalten, also gar nicht oder kaum erhöht", meint ESC-Direktor Jon Ola Sand. Dazu bemühe sich der Austrager immer wieder um geringe Hotelpreise.

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Kroatien ist diesmal auch nicht mit dabei. Doch der Grund ist eher die Erfolglosigkeit in den letzten Jahren. Man wolle das Auswahlverfahren überdenken, heißt es aus dem Balkanstaat. Doch in diesem Jahr gibt es noch ein weiteres Problem, die Sicherheit. Die Buchmacher sehen den ukrainischen Beitrag weit vorne. Sollte Maria Yaremchuk gewinnen, wäre der ESC im nächsten Jahr in der Ukraine. Das Land ist aber gerade zerfressen von schweren Krisen, die teilweise blutig enden.

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