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Flutschänden von der Steuer absetzen

In jedem Jahr gibt es in einigen Teilen Deutschlands Probleme mit steigendem Wasserpegel der Seen und daraus resultierendes Hochwasser. Derzeit sind besonders der Süden und der Osten betroffen. Dadurch entstehen viele Schäden an Haus und Hof. Vieles davon übernimmt die Versicherung, aber längst nicht alles. Aber Flutschänden von der Steuer absetzen, das geht tatsächlich.

Schäden durch außergewöhnliche Belastungen

Tausende von Menschen haben in weiten Teilen Süd- und Ostdeutschlands unter Hochwasser zu leiden. Die Wasserpegel erreichen teilweise Rekordhöhen und richten einen Schaden in Milliardenhöhe an. Wer gut versichert ist, der ist dabei fein raus. Aber die Versicherungen übernehmen nicht alle Schäden. Aber Flutschänden von der Steuer absetzen ist durchaus möglich. Man muss nur wissen, was man in der Steuererklärung angeben muss.

Wer sein Haus reparieren lassen muss, der kann nicht damit rechnen, diese Ausgaben in der Steuererklärung gewinnbringend angeben zu können. Anders verhält es sich da bei Verlusten wie Kleidung, Hausrat oder gar der ganzen Wohnung. Wichtig ist dabei, anzugeben, dass diese Schäden durch ein unabwendbares Ereignis verursacht wurden.

Wer also nach dem Hochwasser seine Schäden auflistet und zusammenrechnet, der kann dann bei der Steuererklärung tätig werden. Diese können dann als außergewöhnliche Belastungen steuerlich abgesetzt werden. Alljährlich darf dies aber nicht passieren, es muss sich schon um einen Einzelfall, wie etwa dem Hochwasser handeln. Außerdem können auch keine kleineren Schäden angegeben werden, sondern nur große finanzielle Belastungen.

Das Finanzamt muss dann aber auch nicht alle Ausgaben anerkennen. Wer diese Schäden steuerlich absetzen möchte, muss damit rechnen, nicht mit allen Ausgaben durchzukommen. In der Regel wird aber einiges davon angerechnet.

Zumutbare Eigenbelastung

Wenn die Ausgaben über der zumutbaren Eigenbelastung liegen, dann ist die Chance groß, dass diese auch abgesetzt werden können. Inwieweit das Finanzamt dies alles anerkennt, das hängt von der Höhe des eigenen Einkommens ab. Wer also viel verdient, dem wird nicht so viel Erstattung der Flutschänden bei der Steuer gewährt.

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