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Industrieanleihen - Investment für Zeiten stark schwankender Aktienkurse

Es gibt mehrere Formen von festverzinslichen Werrtpapieren. Dazu gehören auch Schuldverschreibungen. Wenn es um Schuldverschreibungen großer Industrie- und Handelsunternehmen geht, nennt man diese Industrieanleihen. Bei dieser Anleiheform werden von einem bestimmten Unternehmen festverzinsliche Anleihen mit dem Ziel ausgegeben, sich am Kapitalmarkt Geld für die Unternehmenstätigkeit zu beschaffen. Die Anleihen werden zu einem bestimmten Zinssatz aufgelegt. Nach Laufzeitende ist die Rückzahlung der Anleihenssumme an den Anleger fällig.

Festverzinsliche Wertpapiere großer Unternehmen werden empfohlen

Industrieanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die sich unter bestimmten Voraussetzungen auch für konservative Anleger eignen. Bei dieser Form der Refinanzierung am Kapitalmarkt bieten sich Anlegern sehr oft höhere Renditechancen. Im Vergleich zu Staatsanleihen erhalten Industrieanleihen oftmals geringere Bonitätsnoten, was die Unternehmen zwingt, höhere Zinsen anzubieten. Wenn kein Aktienumtauschrecht vereinbart wurde und ein Unternehmen nicht in Konkurs geht, erhält der Anleger sein Geld plus Zinsen zurück.

Seit die Finanzkrise die Anleihen von Staaten unattraktiver gemacht hat und Aktienkurse ständig steigen und danach wieder fallen, werden vermehrt Industrieanleihen geordert. Die Zinsen für sichere deutsche Staatsanleihen befinden sich auf dem Tiefstand. Bei griechischen und weiteren ausländischen Staatspapieren gibt es zwar mehr Zinsen, doch angelegtes Geld nicht mit Sicherheit zum Ende der Laufzeit zurück.

Bei Anleihen von Unternehmen gibt es leicht das Doppelte sicherer Staatsanleihen oder mehr zu verdienen. Dabei muss das Risiko nicht unbedingt hoch sein. Ein Anleger muss sich zum Kauf von Industrieanleihen an die Hausbank oder eine Depotbank wenden. Direkt beim jeweiligen Unternehmen bekommt man die Anleihen nicht.

Die Anleihen werden für alle möglichen Finanzierungszeiträume (kurz- und mittelfristig) aufgelegt. Für Unternehmen stellt das eine günstigere Finanzierungsmöglichkeit gegenüber einem Bankkredit dar. Bevor es zur Emission von Industrieanleihen kommt, muss sich das betreffende Unternehmen (Firmensitz in Deutschland) die Genehmigung vom Bundesfinanzministerium holen.

Benotungen von Rating-Agenturen bei Investments mit einbeziehen

Während inländische Industrieanleihen großer Unternehmen als relativ sicher gelten, trifft das längst nicht auf jede Anleihe internationaler Emittenten zu. Es empfiehlt sich die Schuldnerbenotung von Rating-Agenturen für das Unternehmen anzusehen. Das Bonitätsrisiko des jeweiligen Emittenten das immer besteht, verringert sich bei großen namhaften Unternehmen.

Unter Umständen wirkt sich auf ein Kursrisiko negativ auf einen Anlageerfolg aus. Wenn der Anleger vor der Fälligkeit seine Anleihe an der Börse verkaufen möchte, kann sich deren Kurs negativ entwickelt haben. Der Kauf verschiedener Anleihen mit unterschiedlichen Fälligkeiten sorgt für Flexibilität bei der Geldanlage.

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