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Jugendliche und Finanzen – wie gut sind Schüler im Umgang mit dem Geld?

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Was kann ich mir von meinem Azubi-Gehalt leisten? Wie funktioniert eine Versicherung? Kreditaufnahme – ist das sinnvoll? Viele Schüler und junge Erwachsene möchten Finanz- und Wirtschaftsthemen besser verstehen, das ergab eine Jugendstudie des Bankenverbands. Lesen Sie hier, was Schülerinnen und Schülern wichtig ist und wie sie an Finanzfragen herangeführt werden können.

Schon Schulkinder interessieren sich für alles, was mit Geld zusammenhängt und können zentrale Fragen gut beantworten. Pfiffige Antworten aus Kindermund hören und sehen Sie in hier von Horbach präsentierten Videos. Nicht alle Kinder und Jugendlichen fühlen sich jedoch so sicher und gut informiert, wenn es um Wirtschaft geht. Im Juni 2015 wurden Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 24 Jahren für die Jugendstudie des Bankenverbands repräsentativ befragt. Und dort sprachen sich fast drei Viertel der jungen Befragten für ein Schulfach Wirtschaft aus!

Im Kundenmagazin von Horbach werden Kinder auch nach der Bedeutung von Zinsen gefragt. Auch hier bringt die Jugendstudie interessante Ergebnisse. Auf einer abstrakten Ebene – wenn es beispielsweise um die Rolle der EZB oder den Begriff Rendite geht – fehlt mehr als der Hälfte der Jugendlichen noch das Fachwissen. Um ihre eigenen Finanzen kümmern sie sich jedoch gern: 65 Prozent der Jugendlichen „macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“, und 37 Prozent nehmen sich regelmäßig Zeit, ihre Ausgaben und Einnahmen zu planen (ebenfalls 37 Prozent tun dies ab und zu).

Horbach: Finanzberatung auch für junge Menschen wichtig

Berater von Horbach betonen, dass es wichtig sei, sich frühzeitig um Vermögensaufbau und Risikoabsicherung zu kümmern. Auch Jugendliche haben ein Gespür dafür. 53 Prozent von ihnen sparen regelmäßig, wobei der Sparbetrag mit dem Alter steigt. Die 14- bis 17-Jährigen sparen 36 Euro im Monat, 18- bis 20-Jährige 97 Euro und junge Erwachsene zwischen 21 und 24 Jahren sogar 236 Euro im Monat.

Konsum und Bankgeschäfte verlagern sich zunehmend ins Internet. Darauf sind die Jungendlichen bestens vorbereitet. So gut wie alle nutzen das Internet, über 90 Prozent das Smartphone, und generell stehen sie der Digitalisierung positiv gegenüber. Knapp drei Viertel sagen: „Internet und Digitalisierung bringen Vorteile für die Gesellschaft“, 85 Prozent sehen Vorteile für sie persönlich. Dennoch sind sie keineswegs blauäugig gegenüber den Risiken. Den Schutz von persönlichen Daten im Netz findet eine deutliche Mehrheit wichtig (63 Prozent).

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