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Karstadt: Diese sechs Filialen werden geschlossen

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Der Kaufhaus-Kette Karstadt geht es schon seit längerem nicht gut, nun sollen sechs weitere Filialen geschlossen werden. Dazu stehen noch anderen Filialen auf der Kippe. Außerdem möchte Karstadt-Chef Stephan Fanderl die Belegschaft dazu bewegen, auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld zu verzichten, um den Konzern zu sanieren.

Welche Karstadt-Filialen werden geschlossen?

Die Schließungen sollen bis Mitte 2015 vollzogen werden. Betroffen sind die Standorte Hamburg-Billstedt und Stuttgart. Karstadt hat außerdem in Göttingen und Köln die auf jüngere Kunden spezialisierten Ableger K-Town. Auch diese beiden Filialen werden dicht gemacht. Dazu kommen die beiden Schnäppchenmärkte in Paderborn und Frankfurt an der Oder. Insgesamt sind davon 400 Mitarbeiter betroffen.

Doch damit ist die Sanierung noch nicht abgeschlossen. Denn Karstadt-Chef Stephan Fanderl plant offenbar den Abbau von bis zu 2000 Arbeitsplätzen. Außerdem gibt es weitere Filialen, die auf der Kippe stehen und von Schließung bedroht sind. "Es gibt weitere acht bis zehn Filialen, bei denen die Situation ähnlich ist", sagte Fanderl dem Handelsblatt.

Um weitere Schließungen zu verhindern, will der Chef des Konzerns die Belegschaft nun dazu überreden, auf Geld zu verzichten. "Wir müssen über Einsparungen beim Weihnachts- und Urlaubsgeld sprechen und darüber, die Tarifpause über 2015 hinaus zu verlängern", meinte Fanderl, der im Sommer die Nachfolge von der ehemaligen Chefin Eva-Lotta Sjöstedt angetreten hat. Derzeit hat Karstadt noch 83 Filialen in denen 17 000 Menschen arbeiten. Doch diese bangen schon seit längerem um ihre Jobs.

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