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Kreditkarte ohne Auslandsgebühr und Kosten beim Geldabheben

Wenn in der Urlaubszeit Millionen Deutsche ins Ausland reisen, treffen sie nicht nur auf ein Wetter und eine Küche, die anders sind. Auch hinsichtlich des Einsatzes von Kreditkarten müssen sich Karteninhaber auf spezielle Gebühren einstellen.

Entscheidend ist natürlich auch das Ziel der Reise. Während Bargeld vom Kreditkartenkonto bei Reisen in Euro-Ländern generell ohne Fremdwährungsgebühren erhalten wird, gilt dies im restlichen Teil der Welt nur für die Kreditkarte ohne Auslandsgebühr einiger Anbieter. Bereits die Entscheidung für eine bestimmte Kreditkarte hat unterschiedliche Gebühren und Kosten zur Folge.

Die Kreditkartenanbieter sind als Kooperationspartner von Visa und MasterCard generell frei in der Gestaltung der jeweiligen Nutzungsinhalte und Preise. Eine dieser möglichen Gebühren ist die Jahresgebühr. Diese fällt im Voraus für ein jeweiliges Nutzungsjahr an. Die Kreditkarte ist daraufhin für 12 Monate gültig. Die Jahresgebühr kann beispielsweise ein Versicherungspaket oder spezielle Dienstleistungen einschließen.

Für eine Nutzung von Geldautomaten im Ausland erheben nicht wenige Kreditkartenanbieter zum einen eine Bargeldgebühr und wenn dies außerhalb des Euro-Währungsraumes geschieht noch eine Auslandsgebühr. Diese Auslandsgebühr (genannt auch Fremdwährungsgebühr, Fremdwährungsentgelt) beträgt meist bis zu 2 Prozent bezogen auf einen jeweiligen Bargeldbetrag beziehungsweise bargeldlosen Bezahlvorgang.

Die Gebühr erheben die Kreditkartenanbieter für den Service der Abwicklung des Umtausches von Euro in die jeweilige Landeswährung beziehungsweise der Auslandsumsätze insgesamt.

Demnach ist jede Kreditkarte bei einem Einsatz im Euro-Währungsraum ohne Auslandsgebühr. In Spanien und Frankreich fällt kein Auslandsentgelt an. Bezahlt werden muss dieses hingegen in Großbritannien, den USA oder in Dubai.

Eine der wenigen regulären Kreditkarten, die ohne Auslandseinsatzgebühr auskommen, ist die Advanzia Bank MasterCard. Hier fallen weder beim Bargeldbezug noch beim Einsatz irgendwelche Kosten an. Auch auf dem Markt der Prepaid-Kreditkarten gibt es mit der Kalixa-Card eine Kreditkarte, die ohne Fremdwährungsgebühren auskommt.

Es empfiehlt sich vor Reisebeginn, sich beim einheimischen Kreditkartenanbieter nach den örtlichen Partnerbanken zu erkundigen. Oftmals sind diese preiswerter als sogenannte Fremdbankinstitute.

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