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Lohn 2013 - was ändert sicht?

Wie viel bleibt vom Lohn im Jahr 2013? Auch wenn die ersten Gehaltsabrechnungen jetzt kommen, geht doch viel davon auch wieder ab. Denn der Stadt bekommt Steuern, Rentenabgaben und Krankenversicherungsbeiträge. Das geht an das Einkommen und es schrumpft so recht schnell zusammen unter der Belastung. Im Fazit sieht es damit für 2013 recht neutral aus.

Veränderungen heben sich fast auf

Die Änderungen der Gehälter beispielsweise zeigen eher nach oben. Tariferhöhungen und so weiter sorgen für eine berechnete, durchschnittliche Erhöhung des Arbeitnehmersgehalts um 2,2%. Das bedetuet in vielen Fällen schon ein spürbares Plus. Auch die Krankenkassenbeiträge beispielsweise bei der DAK sinken monatlich um ein paar Euro. Für Arbeitnehmer ist wichtig, dass die Rentenbeiträge in den Nachkommastellen sinken, was nicht viel aber doch etwas an Entlastungen bedeutet.

Dafür steigen viele Abgaben. Nicht nur die Grundgebühren der städtischen Einrichtungen beispielsweise für die Müllabfuhr, sondern auch die Lohnsteuer. Das bedeutet: Die Lohnsteuer frisst die Erhöhung des Gehalts eigentlich ganz auf und somit macht sich diese kaum noch bemerkbar. Im von der RP berechneten Musterfall eines Singles in Düsseldorf gegen von allen Einkünften 62,4% an den Staat, was zwar 0,3% weniger sind, als im letzten Jahr, aber doch nicht wirklich erleichtert. Immerhin landen fast zwei Drittel der Einkünfte eines Einzelverdieners damit in der Staatskasse.

Auch Familien werden belastet. Für eine Familie mit zwei arbeitenden Elternteilen und zwei Kindern hat die RP zum Beispiel berechnet, dass sich ebenfalls minimale Entlastungen ergeben. Zwar gehen von ihren Einnahmen "nur" rund die Hälfte für all diese Zahlungen drauf, diese Hälfte ist aber trotzdem ein deutlicher Anteil des Einkommens.

Somit ändert sich beim "netto vom brutto" Lohn 2013 nicht viel.

Eigener Kasensturz

Die Auswirkungen sind allerdings oft je nach eigenem Konsumverhalten unterschiedlich. Immerhin ist insbesondere auch die Erhöhung der Tabaksteuer in die Belastung mit eingerechnet und wer nicht raucht, kann sich davon schon mal frei sehen. Bei der Ökostromabgabe kommt es wohl auch darauf an, wie viel Strom man verbraucht und abhängig davon, wie viel man vom Lohn 2013 übrig hat.

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