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München: Etwa 10 000 Euro landeten in München einfach im Müll

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So etwas hat ein Mitarbeiter einer Entsorgungsfirma in München wohl noch nie erlebt: Als er einen Riesenberg Abfall schredderte, flogen ihm plötzlich Schnipsel von Euroscheinen um die Ohren. Der Müllarbeiter stoppte sofort den Zerstörungsvorgang und es fanden sich viele tausend Euro in dem Müllhaufen. Alle fragen sich, wie diese dorthin gekommen sind.

Die Bundesbank wurde sofort alarmiert. Der Mitarbeiter stellte nicht nur fest, dass es sich dabei um echte Banknoten handelt, sondern dass es um die 10 000 Euro gewesen sein müssen. Ein Großteil davon ist allerdings durch den Häckselvorgang zerstört worden. Nun befindet man sich auf der Suche nach dem Besitzer des Geldes. Es gibt nun mehrere Theorien, wie die Scheine in den Müllcontainer gelangt sein können.

Die plausibelste ist wohl die, dass die Scheine bei einer Wohnungsauflösung versehentlich im Müll gelandet sind. Ob es sich dabei um einen Irrtum handelte, oder der Besitzer das Geld aus einem nicht bekannten Grund tatsächlich entsorgen wollten, ist nicht klar. Es könnte allerdings sein, dass die Euros in den eigenen vier Wänden gehortet wurden und dann versehentlich im Müll landet, etwa in einem alten Schuhkarton, in den dann fatalerweise nicht mehr hinein geschaut wurde, bevor er im Müll landete.

Nun wird das Geld polizeilich als Fundsache behandelt. Der rechtmäßige Besitzer kann sich melden und bekommt dann seine Euros zurück. Sollte sich allerdings niemand melden, so fallen die unversehrt gebliebenen Scheine an den Müllarbeiter. Er wäre damit Finder und könnte das Geld behalten. Das wäre bestimmt ein netter Bonus für seine Arbeit.

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