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Post von Inkassofirmen - So reagiert man richtig

Nachrichten von Inkassobüros sind oft versehen mit Drohungen und Aufforderungen. Das kann einem schon einen ganz schönen Schrecken einjagen. Allerdings sollte man dann die Ruhe bewahren. Denn diese Geldeintreiber müssen sich an klare rechtliche Grenzen halten. Einige tun dies aber nicht. Hier finden Sie allerdings nun einen Ratgeber, wie Sie reagieren sollten.

    Augustinus (Diakon) / Twitter

Im Internet alles genau durchlesen

Diese Briefe erreichen vor allem User von Internet-Datingseiten. Wenn man sich das Vertragswerk aber genau durchliest, dann sieht man, dass zum Beispiel ein kostenloser Testmonat direkt in eine Mitgliedschaft übergeht. Achten Sie also im Internet genau drauf, auf was Sie sich da einlassen. So können Sie das Einflattern dieser unangenehmen Briefe komplett verhindern. Allerdings fallen immer wieder Nutzer dieser Dating-Websites drauf rein.

Zulässigkeit prüfen

Wenn es dann doch soweit kommt, ist es unangenehm. Nicht selten wird in diesen Briefen von der "letzten Aufforderung" gesprochen und dass der Anwalt oder Gerichtsvollzieher eingeschaltet wird, sollte man nicht zahlen. Sollten Sie ein Schreiben erhalten, schauen Sie auf der Website rechtsdienstleistungregister.de nach, ob das Inkasso-Unternehmen dort gelistet ist. Denn jeder Geldeintreiber muss an einem Amts- oder Landesgericht zugelassen sein. Außerdem muss im ersten Brief schon klar, für was eigentlich Geld verlangt wird.

Konten in Osteuropa

Hellhörig sollten Sie werden, wenn Geld für irgendwelche Gewinnspielteilnahmen oder Telefonsex-Hotlines eingetrieben werden soll. Sie wissen ja dann selbst, dass Sie damit gar nichts zu tun haben. Und vor allem, wenn Sie den Betrag an ein Konto in der Slowakei oder Bulgarien überweisen sollen, müssen die Alarmglocken schrillen. Das sind dann meist unseriöse Firmen, die mit der Angst oder Gutmütigkeit der Leute Geld machen wollen. Auch wenn das Unternehmen seinen Sitz im Ausland ist, dann stecken meistens unlautere Machenschaften dahinter. Schreiben Sie einen ordnungsgemäßen Widerruf, und stellen Sie dar, warum Sie den Betrag nicht zahlen müssen. Dann ist die Sache erledigt. Sollten weitere Forderungen einfliegen, müssen Sie dann nicht mehr reagieren.

Keine zusätzlichen Gebühren zahlen

Sollte die Forderung aber berechtigt sein, müssen Sie natürlich zahlen. Aber auch diese Briefe sollten Sie prüfen. Sind noch Gebühren für Adressermittlung oder Kontoführung draufgepackt, so müssen Sie diese nicht übernehmen. Kommt eine Forderung allerdings von einer seriösen Firma, so müssen Sie keine Angst bekommen, denn diese Unternehmen bedrohen den Schuldner nicht. Sie können sich auch sofort bei der Verbraucherzentrale melden, falls Sie ein Schreiben bekommen. Dort kann man Ihnen weiterhelfen.

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