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Scheck einlösen - so geht es bei Verrechnungsscheck und Barscheck

Auch wenn das Ausreichen von Schecks in Zeiten moderner elektronischer Zahlungssysteme von Online-Banking über die Zahlung mit der Kreditkarte bis hin zur Sofortüberweisung zurückgegangen ist, kommt es doch noch vor, dass man einen Scheck einlösen muss. Die früher oft gebräuchlichen Barschecks gibt es kaum noch. Sogenannte Verrechnungsschecks werden hingegen noch gern genutzt.

Scheckeinreicher seiner Bank bei Verrechnungsscheck ausfüllen

Wenn ein Schuldner seine Außenstände unverhofft begleichen soll, kann er das mangels Bargeld mit einem Scheck erledigen. Der Scheckinhaber muss allerdings wissen, wie er den Scheck einlösen kann. Wer einen Scheck zur Verrechnung einlösen möchte, kann das relativ einfach bei seiner Bank erledigen. Die Bank hat für diesen Fall extra Formulare, sogenannte Scheckeinreicher.

Das Formular muss mit den Daten des Schecks versehen und unterschrieben werden. Beides, Formular und Scheck, bekommt die Bank. Meist kann der Kunde alles in einen Briefumschlag stecken, am Schalter abgeben oder in einen von der Bank dafür vorgesehenen Postkasten werfen. Wer zu Hause die Scheckeinreicher vorrätig hat, kann den Vorgang auch dort erledigen. Die Unterlagen werden dann per Post an die Bank geschickt.

Im Gegensatz zum Barscheck muss sich der Einreichende bis zur Gutschrift ein paar Tage gedulden. Nachdem die Bank die Unterlagen erhalten hat, erscheint auf dem Bankkonto neben der Gutschrift der Vermerk Scheckeingang vorbehalten. Die wird den Scheck erst endgültig gutschreiben, wenn sie sich bei der Bank des Ausstellers vergewissert hat, dass der Verrechnungsscheck auch gedeckt ist. Das kann unter Umständen einige Tage dauern, im Inland bis zu einer Woche).

Als Empfänger sollte man erst über das Geld verfügen, wenn die Bank die endgültige Zusage gegeben hat. Platzt der Scheck haftet man gegenüber seiner Bank. Ersichtlich ist das am Wegfallen des Zusatzes Scheckeingang vorbehalten.

Bei Barscheck gibt es sofort Geld

Zum Bar-Scheck einlösen muss man persönlich bei der Bank erscheinen. Auf dem Barscheck ist die den Scheck bereitstellende Bank, der Namen des Scheckausstellers sowie ein Ausstellungsdatum eingetragen. Der Scheckaussteller muss natürlich die Anweisung unterschrieben haben. Um einen Barscheck einlösen zu können, muss man sich an die Scheckausgebende Bank wenden. Hierfür werden der Personalausweis und eine Unterschrift des Abholers auf dem Barscheck benötigt.

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