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So geht's: Steuererklärung für eine freiberufliche Tätigkeit

Es gibt verschiedene Tipps zur Steuererklärung für eine freiberufliche Tätigkeit, die man als Selbstständige beherzigen sollte, wenn man sparen möchte. Auf unterschiedlichen Wegen kann man es schaffen, dass verschiedene Gelder angerechnet werden können und man so bei hohen Ausgaben auch wieder Steuererleichterungen bekommt. Wenn man im Vorfeld bereits verschiedene Vorkehrungen trifft, kann man später Geld wieder eintreiben.

Ein Tipp bezieht sich dementsprechend auf das häusliche Arbeitszimmer, 1.250 Euro sind hierbei abzugsfähig, wenn allerdings für die berufliche Tätigkeit nur dieser Arbeitsplatz zur Verfügung steht und mehr als 50 Prozent hier auch beruflich genutzt werden. Auch rückwirkend kann man den Varanlagungszeitraum bis 2007 mit einberechnen und einreichen. Wer Freibeträge beanspruchen möchte, sollte diese jedoch zusätzlich zu dem ohnehin bereits geschuldeten Arbeitslohn bezahlen. Dies bezieht sich auf Barzuwendungen oder Sachzuwendungen zur Unterbingung von Kindern, die nicht schulpflichtig sind.

Eine Arbeitslohnumwandlung ist seitens der Finanzverwaltung dahingehend verändert worden, wenn Weihnachtsgeld etwa freiwillig erbracht wird. Dabei muss man als Selbstständige oder Freiberufler immer darauf achten, dass Originalbelege eingereicht werden, denn hier reicht es nicht, Kontoauszüge digital zu fertigen, da diese zum Beispiel im PDF – Format auch verändert werden können. Auch Ausflüge und Betriebsfeiern sind absetzbar, wenn hier die Kosten unter 110 Euro für jeden teilnehmenden Mitarbeiter bleiben.

Auch sportliche, künstlerische oder wissenschaftliche Leistungen müssen seit dem ersten Januar 2011 versteuert werden, ansonsten muss das Empfängerortprinzip gelten. Wer sich noch auf das Fall Seeling beruft, muss hier leider andere Wege gehen, denn gemischt genutzte Räume sind für den privaten Bedarf von der Vorsteuerabzugsmöglichkeit ausgeschlossen.

Quelle: Computerbild.de

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