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Solaraktien - Investition in die Zukunft mit Risiken

Die Zukunft wird den neuen Energien gehören. Spätestens seit der Explosion des Kernkraftwerkes Fukushima in Japan und dem von Deutschland beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie, dürfte das jeder wissen. Wer sein Geld in einer zukunftsträchtigen Branche anlegen will, kann in Solaraktien investieren. Doch hier ist der Markt aufgrund einer Vielzahl konkurrierender Wettbewerber in Bewegung. Erhebliche Risiken sind auch bei deutschen Solaraktien vorhanden.

Reduzierte Solarförderung bringt Unternehmen in Bedrängnis

Es ist sicher, dass die Solarförderung in Deutschland in den nächsten Jahren drastisch zurückgefahren wird. Die deutsche Solarbranche wird mit nicht wenigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Es drohen Insolvenzen größeren Ausmaßes. Nur wer mit Neuerungen Kunden überzeugen kann, wird der möglichen Insolvenz entgehen. Ein bloßes Kopieren von Solarzellen können chinesische Firmen billiger.

In Deutschland sind Solaraktien deutscher Unternehmen im Technologieaktienindex TecDax gelistet. An den Börsen der Welt wird eine Vielzahl weiterer Solaraktien gehandelt. Solaraktien sind ein Bestandteil der sogenannten ethischen Investments.

Anleger können in entsprechende Unternehmen ökologisch oder sozial investieren. Rendite und soziale Verantwortung sollen sich nicht ausschließen. Besonders nach der Fukushima Katastrophe verließen die Anleger die Aktien der Kernkraftwerksbetreiber in Scharen und kauften Solaraktien.

Der Solaraktienindex PPVX (Photon Photovoltaik Aktien Index) fasst als Gegenstück zum Erdölaktienindex AMEX Oil und nicht kommerzieller Finanzmarktindex seit 2001 das Segment Solartechnologie zusammen. Um in den Index aufgenommen zu werden, muss ein Unternehmen mindestens 50 Prozent seines Umsatzes mit Solarenergie erzielen. Im PPVX werden die gegenwärtig 30 größten Solaraktien weltweit gelistet. Finanzkrise und Überkapazitäten haben dem Index seit 2010 stark zugesetzt.

Unternehmen konnten hochgesteckte Erwartungen nicht erfüllen und mit Gewinn arbeiten. Erst wenn die Unternehmen der Solarindustrie ohne staatliche Förderungen profitabel arbeiten und Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad fertigen, wird es zu einer Stabilisierung der Kurse von Solaraktien kommen.

Fallende Aktienkurse zum Einstieg nutzen

Wer mit Solaraktien Geld verdienen will, muss sich in nächster Zeit erst einmal im Ausland umsehen. Deutsche Solarfirmen scheinen Anfang des Jahres 2012 nicht gut genug für den harten weltweiten Wettbewerb gerüstet zu sein. Ohne staatliche Subventionen droht vielen das aus. Es ist eineTatsache, dass im Solarmarkt so gut wie kein Unternehmen Geld verdient. Für Anleger sind fallende Aktienkurse dennoch eine gute Gelegenheit zum Einstieg. Dafür müssen nur die richtigen Unternehmenspapiere herausgepickt werden.

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