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Sparkurs bei Airberlin

Nachdem das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Berlin in den letzten Jahren bereits in Sparzwänge geraten war, wurde das damalige Programm "Shape & Size" ins Leben gerufen, um wieder schwarze Zahlen schreiben zu können. In diesem Zusammenhang gründete die Forma sogar ein eigenes Video- und Musiklabel. Doch da dieses nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat, muss Air Berlin neu reagieren.

Durch die gestiegenen Kosten durch Treibstoff und die trüben Aussichten in der Wirtschaft hat das Unternehmen einen neuen Sparplan ausgetüftelt. Dieser trägt den verheißungsvollen Namen "Turbine 13" und soll endlich zum gewünschten Erfolg führen. Bislang hält sich die Airline noch sehr bedeckt, was mögliche Folgen und Konsequenzen angeht, die sich aus dem neuen Sparkurs ergeben könnten. Insbesondere der mögliche Abbau von Arbeitsplätzen wurde von der Unternehmensleitung bislang nicht kommentiert. Der einzige Kommentar, der von Air Berlin zu diesem Thema abgegeben wurde lautet, "Das Programm wird die Strukturen und Prozesse des Unternehmens auf den Prüfstand stellen mit dem Ziel, sie zu optimieren und signifikant Kosten zu reduzieren". Die daraus resultierenden Schlüsse können sehr vielfältig sein.

Bislang hat die Airline jedoch schon einiges unternommen, um rentabel zu werden. In diesem Zusammenhang wurden Flugverbindungen gestrichen, die sich nicht mehr rechnen und um die Auslastung während des Fluges in den Maschinen zu erhöhen. Bis zum Ende diesen Jahres sollen die Kosten um bis zu 230 Millionen Euro gesenkt werden, was laut Air Berlin bislang "besser als erwartet" gelingen würde. Die letzten schwarzen Zahlen schrieb das Unternehmen 2007. Große Hoffnungen werden unter anderem auf die neue Partnerschaft mit Air France-KLM gelegt.

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