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Spartipps für Azubis: Wie man mit wenig Gehalt auskommt!

Die Spartipps für Azubis verraten, wie man mit dem niedrigen Auszubildenden-Gehalt während der Lehrjahre auskommt und vielleicht sogar noch etwas Geld auf die Seite legen kann. Ausbildungsjahre sind keine Herrenjahre heißt es in Deutschland. Das zeigt sich besonders im Netto-Gehalt, was Lehrlinge beziehen. In manchen Berufen fällt dieses sogar so mager aus, dass man zu Strategien greifen muss, um die monatlichen Kosten abdecken zu können.

Ist das der Fall, sollte man bei der Bundesagentur für Arbeit eine Berufsausbildungsbeihilfe beantragen. Dieser Zuschuss deckt einen Teil der Miet- und Fahrtkosten während der Lehrjahre ab. Ob man diese Beihilfe erhält, ist abhängig von dem Gehalt der Eltern und ob man schon eine eigene Wohnung und somit hohe Kosten hat, die man selber tragen muss. Nachfragen kostet nichts und der Antrag ist nicht schwer auszufüllen!

Des Weiteren raten Spartipps für Azubis die alltäglichen Kosten zu minimieren. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man am Hungertuch nagt. Es gibt versteckte Kosten, die man einsparen kann, wenn man sich ein wenig mit seinem eigenen Budget beschäftigt. Beispielsweise muss man keine Kontoführungsgebühren zahlen, da es auf dem Markt genügend Finanzinstitute gibt, die ein Girokonto kostenlos anbieten.

Außerdem hat man als Azubi das Anrecht auf einen Schülerausweis, den die Berufsschule ausstellt. Mit dem Ausweis kommt man ermäßigt ins Kino, Schwimmbad oder auf andere Veranstaltungen. Auch was die täglichen Fahrtkosten zur Arbeitsstelle angeht, sollte man sich bei den zuständigen Nahverkehrsanbieter über Angebote für Lehrlinge informieren. Vielleicht bietet der Arbeitgeber auch Möglichkeiten wie das Jobticket an. Spezielle Angebote für Auszubildende gibt es auch im Bereich Telekommunikation!

Wer während der Ausbildung etwas Geld sparen möchte, sollte sich mit seinem Arbeitgeber über Vermögenswirksame Leistungen (VL) unterhalten. Vom Gehalt wird eine vereinbarte Summe direkt einbehalten und gespart. Der Vorteil der Vermögenswirksamen Leistungen ist, dass der Arbeitgeber einen Teil des Geldes dazulegt.

Zu guter Letzt sollte man als Azubi einen Finanzplan führen. In diesem listet man einfach nur die monatlichen Ausgaben auf und checkt, ob man vielleicht nicht an einigen Stellen ein paar Euros einsparen kann. Mit dieser Methode kommt man finanziell gesehen leichter durch die Lehrjahre und braucht sich weniger Sorgen um die Kohle machen.

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