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So werden Wettquoten errechnet

Sportwetten sind für viele Menschen ein Hobby, mit dem sie das eigene Sparschwein etwas ausfüllen, andere wiederum gehen schon sehr professionell an das Thema heran, berechnen ihre Siegchancen und setzen dann ihr Geld ganz gezielt auf Seiten wie bet365 bonus ein, um es zu vervielfachen. Die Wettquoten sind dabei entscheidend, aber besonders Anfänger im Sportwettenbereich haben gar keine Ahnung, wie die eigentlich zustande kommen. Deswegen geben wir hier mal einen Überblick darüber, wie Wettquoten errechnet werden.


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Wahrscheinlichkeit

Da es sich hier um reine Mathematik handelt, wollen wir versuchen, die Dinge nicht so trocken zu formulieren, denn auch jeder, der nicht gerne Mathe gemacht hat, soll es verstehen können. Es geht also um Wahrscheinlichkeitsrechnung, die Wettanbieter müssen sich fragen, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Ergebnis oder ein anderes bei einem Fußballspiel oder einem anderen Event im Sport zustande kommt. Die Quote gibt dann an, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Mannschaft siegt oder verliert und wieviel Geld der Wetter gewinnen würde, sollte er auf Sieg oder Niederlage gewettet haben. Dabei muss er nur seinen Einsatz mit der Quote multiplizieren, das ist dann sein Gewinn



Die Berechnung

Doch vorher muss erst einmal die Wahrscheinlichkeit berechnet werden. Buchmacher ziehen dabei viele Statistiken zu Hilfe, sie schauen bei einem Fußballspiel auf die allgemeine Form der Teams, die letzten Ergebnisse, die Qualität des Kaders, Austragungsort und bestimmen dann aus diesen Informationen eine Wettquote. Als Beispiel könnte man sagen, dass die Quote ziemlich niedrig sein würde, wenn der FC Bayern München zu Hause gegen den Tabellenletzten spielen würde, weil ein Heimnsieg sehr wahrscheinlich wäre. Umgekehrt wäre die Quote für einen Auswärtssieg dieses Tabellenletzten ziemlich hoch, die Wahrscheinlichkeit wird dann eher als gering eingeschätzt.


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In Prozent

Nun nehmen wir mal ein Spiel in der Bundesliga, bei dem es eine Quote von 2,5 für einen Heimsieg gibt. Nun wollen wir sehen, was diese Quote in bezug auf die Wahrscheinlichkeit ausdrückt. Dafür gibt es die Formel Wettquote = 100/Wahrscheinlichkeit für Ereignis X. Um eine Prozentzahl herauszukriegen, müssen wir die Formel umformen, denn die Wettquote haben wir ja schon berechnet. Bei einer Quote von 2,5 müsste es dann Wahrscheinlichkeit für Ereignis X = 100 Prozent/2,5 heißen. Und wenn wir dann die 100 nehmen und durch 2,5 teilen, bekommen wir ein Ergebnis von 40. Die Wahrscheinlich, dass die Heimmannschaft gewinnt, liegt laut den Buchmachern also bei 40 Prozent.



Letzter Schritt

Allerdings beziehen die Wettanbieter auch immer eine gewisse Gewinnmarge mit ein. Würden sie dies nicht tun, würden das ganze Geld aus verlorenen Wetten an diejenigen ausgeschüttet werden, die richtig getippt haben und für das Wettbüro bleibt nichts mehr übrig. Deshalb multiplizieren sie die sogenannte faire Wettquote mit einem Wert unter 1, um die sogenannte reale Wettquote zu erhalten. Bei einer errechneten Quote von 2,5 würden sie also noch mal mit 0,95 multipilzieren und kämen dann auf eine Quote von 2,37, die sie bieten würden. Nun gilt es für euch Sportwetter, gute oder schlechte Quoten zu erkennen. Dafür müsst ihr die Auszahlungsquote mit der Formel Auszahlungsquote = 1 / ((1 / Quote 1) + (1 / Quote 2) + (1 / Quote 3)) berrechnet. Legen wir Quoten von 2,11 für Sieg, 4,75 für Unentschieden und 2,72 für Niederlage zugrunde, ergibt das folgende Rechnung, AQ = 1 / ((1 / 2.11) + (1 / 4.75) + (1 / 2.72)) = 0,95. Je höher die Auszahlungsquote ist, das heißt, je näher sie an dem Wert 1 liegt, desto näher liegt die reale Quote an der fairen Quote und besser sind die Quoten für Sportwetter.


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