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Steuerbescheid 2012: Einspruch beim Finanzamt einlegen?

Die Steuererklärung zählt für viele Menschen zu den ungeliebten Aufgaben. Und wenn diese dann erledigt ist und der Steuerbescheid erhalten wird, stellen sich manchmal dazu viele Fragen. Wenn Sie für den Steuerbescheid 2012 Einspruch beim Finanzamt einlegen wollen, dann sollten Sie im Vorfeld wissen, wie dies eigentlich richtig und sinnvoll funktioniert.

So legen Sie Einspruch ein

Bei dem Steuerbescheid 2012 können Sie Einspruch beim Finanzamt einlegen, wenn Sie die Punkte noch einmal prüfen, die dazu geführt haben, dass der Bescheid vorläufig erlassen wurde. Sollte es zu Ihrem Vorteil sein, dann müssen Sie dringend die Frist beachten, die es für einen Einspruch gibt. Diese ist mit dem Zeitraum von einem Monat festgelegt. Hierfür gilt das Datum des Steuerbescheides, zu dem noch einmal drei Werktage hinzu addiert werden können. Bis zu diesem errechneten Datum haben Sie also Zeit. Wenn das Finanzamt allerdings keine Rechtsbehelfsbelehrung beigelegt hat, gilt übrigens eine Frist von einem Jahr- dies ist eine Aunahme zu der Regel.

Ein schriftlicher Einspruch sollte dann beim Finanzamt am besten per Einschreiben eingehen. Im Prinzip können Sie Ihren Einspruch frei formulieren, können sich aber auch im Internet Vorlagen besorgen. In jedem Falle sollten die Gründe für den Einspruch eindeutig und klar formuliert sein, so dass es auch nachvollziehbar ist. Im Zweifelsfall können Sie auch erst, damit die Frist nicht verstreicht, einen kurzen Einspruch verfassen und dann eine ausführlichere Begründung nachreichen.

Es ist auch gut zu wissen, dass der Steuerbescheid im Prinzip nicht schlechter ausfallen kann, wenn Sie Einspruch einlegen. Zwar kann das Finanzamt zu dem Schluss kommen, dass bestimmte Vergünstigungen zu Unrecht gewährt sind- dann können Sie aber den Einspruch auch zurück ziehen.

Rat beim Experten suchen

Es lohnt sich also auch im Zweifelsfall, beim Steuerbescheid 2012 Einspruch beim Finanzamt einzulegen, da selbst im Falle einer Prüfung und daraus resultierenden Verböserung des Bescheides keine nachhaltigen Konsequenzen für Sie entstehen. Informieren Sie sich noch einmal bei einem Experten und ziehen Sie diesen zu Rate, so dass Sie möglichst wenig Steuern zahlen müssen.

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