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Steuern und Altersvorsorge: Das ändert sich in 2013

Im nächsten Jahr kann jeder Geld sparen. In 2013 treten einige Reformen in Kraft, die Steuern und Altersvorsorge betreffen. Sparer können davon genauso profitieren, wie Familien. Zum Beispiel sinken die Sozialabgaben und die Praxisgebühr wird Geschichte sein. In diesem Artikel erfahren sie näheres darüber. Steuern und Altersvorsorge: Das ändert sich in 2013.

Anreiz für Kauf von Elektroautos

Für Ehepaare gibt es einige Veränderungen beim Ehegatten-Splitting. Bisher gab es sieben Varianten des Ehegatten-Splittings. Das wird herabgesetzt auf vier. Die Zusammenveranlagung mit Ehegatten-Splitting bleibt bestehen, daneben gibt es noch drei Formen der Einzelveranlagung: Das Wtwen-Splitting, das Splitting als Sonderform für Geschiedene, die sich gerade im Trennungsjahr befinden und das Ehegatten-Splitting mit Grundtarif.

Wer eine Nebentätigkeit als Übungsleiter oder Trainer ausübt, hat ab 2013 einen höheren Steuerfreibetrag. Somit soll unter anderem auch das Ehrenamt begünstigt werden. Wer sich in seiner Freizeit also als Trainer, Künstler, Erzieher oder in einem sonstigen Ehrenamt engagiert, kann demnächst 2.400 Euro anstatt wie bisher 2.100 Euro steuerfrei angeben. Für Nebentätigkeiten können ab dem neuen Jahr 650 Euro im Monat steuer- und sozialversicherungsfrei verdient werden, der alte Satz lag bei 575 Euro.

Der Bund möchte Autofahrern einen Anreiz schaffen, umweltfreundliche Elektrofahrzeuge zu kaufen. Diese batterie- und strombetriebenen Pkw, die von Autobauern immer häufiger gebaut werden, würden dann zehn Jahre lang steuerfrei laufen. Bisher waren es fünf Jahre. Ab dem nächsten Jahr gilt außerdem der niedrigste Beitragssatz der Gesetzlichen Rentenversicherung seit 1995. Dieser Satz sinkt um 0,7 Prozent, und zwar von 19,6 auf 18,9 Prozent. Steuern und Altersvorsorge: Das und mehr ändert sich in 2013.

Beitragsbemessungsgrenzen steigen

Dafür steigen aber die Beitragsbemessungsgrenzen bei den Sozialversicherungen. Das liegt an der guten Konjunktur der letzten zwei Jahren und der damit einhergenden steigenden Löhnen. Auch die Beitragsbemessungsgrenze für gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung steigt in 2013. In den alten Bundesländern sind es 200 Euro, so dass der beitragspflichtige Höchstbetrag dann bei 5.800 Euro liegt, in den neuen Bundesländern sind es 100 Euro, der neue Wert liegt dann bei 4900 Euro. Das wären die wichtigsten Dinge im Bereich Steuern und Altersvorsorge. Das ändert sich in 2013.

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