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Tagesgeld Festgeld Vergleich - Höhere Zinsen für weniger Flexibilität!

Seit der Finanzkrise von 2008 kommt der Finanzmarkt nicht wirklich zur Ruhe. Für Anleger bleibt nur die Hoffnung, dass sich die Lage irgendwann stabilisiert. Wenigstens hat die EZB zur Freude sicherheitsbewusster Anleger bereits zweimal im Jahr 2011 die Leitzinsen erhöht. Sowohl die Zinsen für Tagesgeld als auch Festgeld haben sich um einige Prozentpunkte erhöht. Ein weiterer Zinsschritt gegen Ende des Jahres ist nicht auszuschließen.

Wer heute aufgrund der instabilen Aktienmärkte nicht in risikoreiche Investments einsteigen möchte, hat entweder die Möglichkeit sein Kapital auf einem Tagesgeldkonto zu parken oder für eine bestimmte Zeit als Festgeld anzulegen.

Welche Zinssätze unter den aktuellen Gegebenheiten bei welchen Anbietern jeweils möglich sind, zeigt sich in einem Tagesgeld und Festgeld Vergleich.

Nach dem Vergleich der Tagesgeld-Anbieter gehört die Volkswagen Bank mit ihrem Plus Konto TopZins zu den aktuellen Empfehlungen. Es werden Zinsen in Höhe von 2,50 Prozent gezahlt. Das gilt für Einlagen bis 50.000 Euro bei einer Zinsgarantie bis Mitte Januar 2012. Die Einlagensicherung erstreckt sich auf mehr als eine Million Euro je Anleger.

Bei Festgeld gehören zwei Bankinstitute zu den interessantesten Anbietern. Zum einen ist das die IKB direkt (Deutsche Kreditbank) und zum anderen die Bank of Scotland. Die IKB bietet bei einer Laufzeit von 12 Monaten einen Zinssatz von 3 Prozent, gleichfalls bei sehr hoher Einlagensicherung. Allerdings bedarf es einer Mindesteinlage von 5.000 Euro.

Eine auf 100.000 Euro begrenzte Einlagensicherung und keine Mindesteinlage gibt es bei der Bank of Scotland. Bei einer Laufzeit von 60 Monaten erhalten Anleger 4,35 Prozent Zinsen. Drei Prozent ist der Einstiegszinssatz für die Festlegung für ein Jahr.

Für einen Anleger dürften angesichts zu erwartender zukünftig steigender Zinsen, Anlagezeiträume von bis zu 12 Monaten ein gewisses Maß an Flexibilität sichern. Da die Staatsverschuldung der Länder der Euro-Zone sich auch in Zukunft eher erhöht als vermindert, ist damit zu rechnen, dass die EZB die Leitzinsen stufenweise und minimal erhöht.

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