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Die Geschichte der Fernsehsendung Wer wird Millionär?

Jeder träumt doch davon, Millionär zu sein und sich keine Geldsorgen im Leben mehr machen zu müssen. Man arbeitet nur noch aus Spaß an der Freude oder gar nicht mehr, reist viel herum, lebt in schönen Hotels, fährt tolle Autos und kann sich alles leisten, was man möchte. Aber nicht jedem ist solch ein Leben vergönnt, sondern eher nur den allerwenigsten Menschen mit besonderen Talenten oder einer tollen Geschäftsidee. Aber heutzutage kann man auch ohne eine Karriere als Sport- oder Musikstar, erfolgreicher Geschäftsmann oder Unternehmer Millionär werden. Es reicht schon ein wenig Glück beim Lotto oder Geduld und die richtige Vorbereitung bei Websites wie etwa Wunderino Spiele, auf denen mit etwas Übung und Geschick ebenfalls eine Menge Geld scheffeln kann. Aber das ist noch nicht alles.


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Millionengewinne locken

Mit gutem Allgemeinwissen kann man ebenfalls zu einem wahren Geldregen gelangen. Inzwischen gibt es unzählige Quizshows im Fernsehen, in denen riesige Gewinne winken. Während es früher in den 80ern bei legendären Shows wie „Dalli Dalli“ im Höchstfalle eine Summe im niedrigen vierstelligen Bereich zu gewinnen gab, wird heute mit Millionen gelockt und das schon seit 1999. In dem Jahr strahlte RTL nämlich die wohl bekannteste und beliebteste Quizshow „Wer wird Millionär?“ zum ersten Mal aus. Der glückliche Teilnehmer kann sich mit 15 richtig beantworteten Fragen bis zu einer Million Euro hochkämpfen. Die Fragen sind am Anfang sehr leicht und werden von Mal zu Mal schwieriger. Jeder kennt wohl das Konzept mit dem Telefonjoker, dem Publikumsjoker und der Möglichkeit, zwei der vier vorgegebenen Antwortmöglichkeiten zu eliminieren. Aber die Idee zu dieser Fernsehsendung stammt aus England.


Gleicher Look

Dort wurde im Jahr 1998 zum ersten Mal „Who wants to be a millionaire?“ ausgestrahlt und die Sendung schlug hohe Wellen, weil es das erste Mal in der TV-Geschichte war, dass jemand so schnell zum Millionär werden kann. Die Fernsehproduktionsfirma Celador hat das Konzept entwickelt, hat es dann aber meistbietend verkauft. Inzwischen haben sich über 100 Produktionsfirmen auf der ganzen Welt Lizenzen gesichert und strahlen ihre Version der Quizshow aus. Dabei sieht die Sendung in jedem Land gleich aus, denn das Logo, die Musik, die Studiooptik und selbst die Kamerafahrten sind genau vorgegeben und dürfen nicht eigenständig geändert werden. Egal, in welchem Land man einschaltet, es sieht alles gleich aus, bis auf den Namen der Show und die Moderatorin oder der Moderator ist natürlich jemand anderes.


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Günther Jauch

Deutschland war eins der ersten Länder, die sich eine Lizenz sicherte und seit der ersten Ausgabe wird sie von Günther Jauch moderiert. Zwei Sendung werden an einem Tag pro Woche in den Studios in Köln-Hürth aufgezeichnet und diese werden dann am Freitag und den darauf folgenden Montag ausgestrahlt. So einfach ist es aber nicht, an das große Geld zu kommen. Von knapp 2.800 Kandidaten, die es auf den Stuhl geschafft haben, erreichten gerade mal elf davon die Million Euro (Stand April 2019). Der letzte, der sich den vollen Jackpot gesichert hat, schaffte dies 2015.


Geld verpufft

Allerdings sind die Gewinnsummen darunter ja auch nicht unattraktiv. Los geht es mit 50 Euro und es verdoppelt sich dann ständig. Immerhin 42 Kandidaten sind mit 500.000 Euro nach Hause gegangen. Man muss nur wissen, wann man rechtzeitig aufhört. In der Geschichte der TV-Sendung gab es jedoch einen Kandidaten, der versucht hatte, die Millionenfrage zu beantworten und lag damit daneben. Somit purzelte er auf 16.000 Euro zurück. Das ist zwar auch noch ganz nett, aber wenn man bedenkt, dass er bereits 125.000 Euro und selbst die halbe Million sicher hat, ist das bestimmt sehr ärgerlich.


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