Excite

Umstellung auf SEPA - Frist verlängert

  • ‪ING-DiBa‬/Youtube

Eigentlich sollte ab Februar 2014 das Sepa-Verfahren für Überweisungen gelten, doch die EU macht nun erstmal einen Rückzieher: Weil viele Firmen und Vereine noch nicht richtig fit für die Reglen mit den SEPA- Zahlungssystem sind, hat die EU-Kommission jetzt entschieden die Übergangsfrist zu verlängern.

Um sechs Monate wurde die Umstellung auf das neue Zahlungssystem verschoben. Der zuständige EU-Kommissar Michel Barnier hat am am Donnerstag in Brüssel erklärt, dass er die Entscheidung bedauere. Man wolle durch den SEPA-Aufschub aber Unterbrechungen im Zahlungsverkehr verhindern. Weil die Umstellungsrate nicht hoch genug sei, könne man keinen reibungslosen Übergang gewährleisten.

Sepa ist der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum, der aus 33 Staaten bestehet. 28 EU-Staaten plus Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz sowie Monaco gehören dazu. Ziel der Umstellung auf das einheitliche Zahlungssystem Sepa ist es, den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Als problematisch erweist es sich aber, die Kontonummern und Bankleitzahlen umzustellen. Nach der Sepa-Umstellung soll für Überweisungen ins In-und Ausland nur noch die Iban-Nummer, eine 22-stellige Nummer gelten.

Deutsche Firmen und Vereine hängen bei dieser Umstellung aber zurück. Der Bankenverband und die Bundesbank hatten zum Jahreswechsel eindringlich daran appelliert, alle nötigen Schritte zu tätigen und Barnier hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, zu handeln: "Die Übergangsfrist wird nicht über den 1. August hinaus verlängert."

Wer nach der Umstellung im Sepa-Raum Geld einzieht, der benötigt unter anderem eine Gläubiger-ID. Für jeden Kunden muss eine Mandatsreferenznummer vergeben werden. Darüber hinaus muss man die Software aktualisieren.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017