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Versicherung fragt Britin nach ihrem eigenen Todesdatum

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In England passierte einer Versicherung ein morbider Fehler, das Unternehmen schickte einer Britin einen Kondolenzbrief zu ihrem eigenen Tod und fragte darin nach dem genauen Todesdatum. Die 80-Jährige war ziemlich geschockt, bekam dann aber noch eine Entschädigung. Es handelt sich dabei wohl um einen Abrechnungsfehler.

Der Brief hielt aber noch mehr Informationen für die Dame bereit. Die Rente werde eingestellt, teilte die Rentenversicherung "Standard Life" ihr mit. Der genaue Wortlaut des Briefes: "Es tut mir sehr leid, von Frau F.s Tod erfahren zu haben als im Juni unsere automatische Überweisung ihrer Pension von der Bank zurückgewiesen wurde."

Weiter hieß es "Bitte kontaktieren Sie uns und teilen sie uns das genaue Datum mit, wann Frau F. verstorben ist." Beigefügt war ein frankierter Rückumschlag, in dem die Britin ihr eigenes Todesdatum verschicken sollte. Wo jetzt genau der Fehler lag, ist wohl noch nicht ganz klar. Sicher ist aber, dass eine Rentenrate nicht an die Dame überwiesen wurde, sondern wieder an die Versicherung zurückging. Fälschlicherweise hat dann ein Mitarbeiter gedacht, der Empfänger der Rate sei verstorben.

Der britische "Telegraph" schreibt, dass Nachbarn die alte Frau als sehr gebrechlich beschreiben. Sie sei aber noch geistig fit. Sie meinte, dass sie sich nicht ausdenken wolle, was mit einem Menschen mit schlechterem Gesundheitszustand als sie passiert wären, wenn er solch einen Brief bekommen hätte. Die Versicherung entschuldigte sich bei der Britin mit einem Blumenstrauß und einer Entschädigung von 50 Pfund, das sind etwa 63 Euro.

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