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Versicherung für Kinder - Versicherungsschutz durch Familienversicherungen

Für die Absicherung von Kindern gibt es von Versicherungsunternehmen und Versicherungsvermittlern verschiedene Konzepte und Produkte. Oftmals sind Kinder im Rahmen einer Mitversicherung abgesichert. Je nachdem welche Versicherungsprodukte für Familien gewählt werden, kann durchaus ein angemessener Versicherungsschutz erreicht werden.

Möglich ist allerdings durch Zusatzversicherungen den Versicherungsschutz zu erweitern. Versicherungen für Kinder umfassen nicht nur die Risikovorsorge. Die Leistungszahlung im Erlebensfall beispielsweise durch eine kapitalbildende Lebensversicherung, hier Ausbildungsversicherung genannt, ist ebenso möglich.

Eine Mitversicherung der Kinder beinhalten in der Regel alle Familienversicherungen. Das betrifft die Familien-Unfallversicherung, die Familien-Haftpflichtversicherung und vor allem die gesetzliche Krankenversicherung.

Günstig krankenversichert sind Kinder, wenn die Eltern oder der Hauptverdiener Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist. Sind Eltern in der privaten Krankenversicherung versichert, entfällt unter bestimmten Umständen die Möglichkeit der kostenfreien Mitversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse.

Private Krankenversicherer bieten für diesen Fall spezielle Kindertarife an. Jedes Kind muss in einem gesonderten Vertrag versichert werden. In der Krankenversicherung für Kinder besteht ein Kontrahierungszwang. Für einen Versicherer bedeutet das, dass sie Kinder auch bei Vorerkrankungen nicht ablehnen können. Es gibt einige Versicherungsunternehmen, die Kinder ohne eine Mitgliedschaft von Elternteilen alleine privat krankenversichern.

Eine Ausbildungsversicherung ist eine gute Gelegenheit für den Start der Kinder ins Berufsleben vorzusorgen. Eine Ausbildung an einer privaten Hochschule kostet heute mehrere zehntausend Euro. In vielen Bundesländern werden auch an den öffentlichen Bildungseinrichtungen Studiengebühren erhoben. Durch regelmäßiges Sparen beispielsweise mit einem Teil des Kindergeldes sammelt sich bis zum Auszahlungstermin (18. bis 25. Lebensjahr) ein gewisses Startkapital.

Diese Versicherung für Kinder beinhaltet auch die Todesfall- und Berufsunfähigkeitsabsicherung des zahlenden Elternteiles. Verstirbt der beitragszahlende Elternteil wird die Versicherung bis zum Fälligkeitstermin weitergeführt. Die Beiträge übernimmt in diesem Fall der Versicherer. Zum Fälligkeitstermin kann der Begünstigte entscheiden, ob er die Ausbildungsversicherung in Anspruch nimmt oder als private Altersvorsorge selbst weiterführt.

Auf der Webseite der Stiftung Warentest (www.test.de) gibt es weitere Informationen zu sinnvollen Versicherungen für Kinder bis 7 Jahre, ab 7 bis 18 Jahre und nach Vollendung des 18. Lebensjahres. Die Stiftung Warentest rät davon ab, Versicherungspakete für Kinder abzuschließen. Pakete mit Krankenzusatz- Unfall- und Ausbildungsversicherung sind von Verbrauchern hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses nicht einfach zu überschauen. Oftmals übernimmt bereits eine Mitversicherung den Schutz bestimmter Risiken.

Empfohlen wird hingegen in jungen Jahren der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Bei dieser wichtigen Absicherung sind die Prämien im Kindesalter besonders niedrig. Generell sollten eventuelle krankheitbedingte Behinderungen bei Kindern nicht überbewertet werden. Jede zusätzlich abgeschlossene Versicherung belastet die Familienkasse.

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