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Versicherungen für Studenten - Versicherungsbedarf an Risikovorsorge!

Studenten pflegen aufgrund begrenzter finanzieller Möglichkeiten einen spartanischen Lebensstil. Der Bedarf an Risikovorsorge ist entprechend gering. Neben der Mitversicherung bei den Eltern gibt es in einigen Bereichen der Risikovorsorge auch für Studierende Handlungsbedarf.

Eine der wichtigsten Versicherungen für Studenten ist die Krankenversicherung. Bei Beginn des Studiums müssen Studenten den Nachweis erbringen, dass sie über einen Krankenversicherungsschutz verfügen. Die Mehrzahl der Studenten ist im Rahmen der Familienversicherung bei ihren Eltern mitversichert. Dadurch entfällt die Beitragszahlung.

Diese Versicherungsmöglichkeit gilt meist bis zur Vollendung des 25.Lebensjahres. Eine Verlängerung ist nur für den Fall vorgesehen, wenn vor Beginn oder während des Studiums zum Beispiel Wehrdienst geleistet wurde. Nach dieser Zeit der Mitversicherung müssen sich Studierende eine eigene Krankenversicherung zulegen. Vergünstigte Studententarife bieten sowohl gesetzliche als private Versicherungen an.

Für bis zu sechs Wochen schützt eine normale Auslandsreise-Krankenversicherung. Für eine darüber hinausgehende Zeitdauer bieten Versicherer spezielle Krankenversicherungen an. Für Studenten gibt es günstige Angebote. Die Krankenversicherungsprämien für den Aufenthalt in den USA oder Kanada sind allerdings vergleichsweise teuer gegenüber den Rest der Welt.

Um Ansprüche in der Sozialversicherung beispielsweise für eine Erwerbsminderungsrente zu erwerben, bedarf es der Zahlung von Pflichtbeiträgen für mindestens 60 Monate. Wurde die geforderte Zahl an Pflichtbeiträgen zum Zeitpunkt eines Unfalls mit Folge einer Erwerbsminderung nicht erbracht, hat kein gesetzlich Rentenversicherter irgendwelche Rentenansprüche. In der Praxis bedeutet das, dass sich der Geschädigte an das Sozialamt wenden muss und die dort vorgesehenen geringen Leistungen zum Lebensunterhalt erhält.

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher mehr als sinnvoll. Studenten können diese Versicherung sogar prämienreduziert abschließen, da sich der Beitrag am angestrebten Beruf orientiert. Einsteigerpolicen kosten je nach abgesicherter Rentenleistung etwa 20 Euro im Monat.

Eine Versicherung, deren Abschluss nicht nur Studenten empfohlen wird, ist die Haftpflichtversicherung. Eine Mitversicherung im Rahmen der Familienhaftpflicht ist für die Zeit eines Kindergeldanspruchs meist gegeben. Nach dem Ende der Kindergeldzahlung oder wenn eigenes Erwerbseinkommen erzielt wird, muss eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Studenten müssen für eine Mitversicherung aufpassen, dass eine Studiumfinanzierung nicht durch eine regelmäßige Erwerbstätigkeit erfolgt.

Wer als Student Tiere in seinem Besitz hält, übernimmt aufgrund gesetzlicher Regelungen auch die Haftpflicht. Eine Tierhalter-Haftpflicht-Versicherung selbst gehört zwar nicht zu den Pflichtversicherungen. Sie schützt jedoch vor den finanziellen Folgen möglicher Schadensersatzansprüche, wenn beispielsweise der eigene Hund einen Verkehrsunfall mit Personenschaden verursacht.

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