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Was die Deutschen mit einem Lotteriegewinn anstellen würden

Glücksspiele sind in Deutschland nach wie vor überaus populär – 2013 versuchte sich jeder dritte Bundesbürger darin. Aber was, wenn der große Traum vom Millionengewinn tatsächlich wahr wird? Die Forsa Gesellschaft für Sozialforschung wollte es ganz genau wissen. Und förderte erstaunliche Ergebnisse zu Tage!

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Die Deutschen teilen gern

1000 Männer und Frauen ab 18 Jahren wurden bei der Untersuchung befragt. Und siehe da, 89 Prozent würden nach eigenen Angaben ihren Gewinn mit Familie und Freunden teilen. Drei Viertel wollen einen Teil des Gewinns für soziale Zwecke spenden. Aber auch die eigene finanzielle Absicherung steht im Vordergrund: 76 Prozent würden den Gewinn zumindest teilweise langfristig anlegen.

Die Welt bereisen und ein Eigenheim kaufen

Wer eine Lotterie gewinnt – wie sie beispielsweise von SKL Boesche durchgeführt wird – will auch in die weite Welt hinaus: 60 Prozent der Befragten würden mit einem Millionengewinn die Welt bereisen, neun Prozent gleich auswandern. Auch das eigene Heim steht noch immer hoch im Kurs. Knapp die Hälfte der Teilnehmer (47 Prozent) würden sich ein Haus oder eine Wohnung kaufen. Etwa ein Viertel der Befragten (24 Prozent) kann sich vorstellen, den Gewinn zu einer beruflichen Neuorientierung zu nutzen – etwa die Arbeitszeit verkürzen, den Job wechseln oder sich selbstständig machen. Der Wunsch nach Luxusgütern wie exklusive Sportwagen oder teurer Schmuck folgt dagegen erst mit weitem Abstand (13 Prozent).

Frauen sind spendabler als Männer

Unterschiede ergeben sich bei der Geschlechtszugehörigkeit: Frauen sind teilungswilliger als Männer (92 zu 85 Prozent) und wollen auch mehr spenden (81 zu 69 Prozent). Auch regionale Differenzen zeigen sich in der Untersuchung: Während 96 Prozent der Norddeutschen ihren Gewinn teilen würden, liegt die Zahl bei West- und Süddeutschen nur bei 86 Prozent. Dafür sind die Menschen im Westen und im Süden der Republik eher an Sicherheit interessiert: Hier steht die eigene finanzielle Sicherheit mit je 78 Prozent an erster Stelle auf der Wunschliste. Der Norden interessiert sich mit 71 Prozent, der Osten mit 76 Prozent dafür. Eine eigene Immobilie ist bei den Süddeutschen mit 55 Prozent am begehrtesten, und in Ostdeutschland ist der Wunsch nach beruflicher Veränderung am stärksten ausgeprägt (29 Prozent).

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