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Welche Minijobs sind gut für Menschen mit Behinderung?

Es gibt viele verschiedene Minijobs. Für Menschen mit Behinderung sind eingie davon gut geeignet, andere eher nicht so gut. Dabei kommt es ganz einfach darauf an, was derjenige, der den Job haben möchte, kann. Wer beim Arbeitgeber aufSkepsis stößt, kann ein Probearbeiten anbieten, um zu zeigen, dass er den Aufgaben gewachsen ist.

Die rechtlichen Konsequenzen bei Minijobs für Menschen mit Behinderung sind relativ einfach zusammenzufassen, denn es sind einfach die gleichen wie für andere Jobs. Diskrimminierung darf hier also nicht passieren und wenn sogar eine Schwerbehinderung vorliegt genießt der Arbeitnehmer erhöhten Kündigungsschutz. Im Ausgleich kann der Arbeitgeber so die eventuell geforderter Quote erfüllen und mit einem schwerbehinderten Mitarbeiter sogar Geld sparen. Denn wenn in einem Betrieb mehr als 20 Mitarbeiter tätig sind, müssen davon mindestens 20% schwer behindert sein - sonst muss man Strafen zahlen. Für schwerbehinderte Mitarbieter gibt es hingegen sogar noch Zuschüsse, sodass sich die Einstellung sofort rentiert, wenn der Angestellte die Tätigkeit genauso gut ausführen kann, wie ein nicht behinderter. Auf der anderen Seite steht der angesprochene erhöhte Kündigungsschutz, sodass einem schwerbehinderten Mitarebiter nur gekündigt werden kann, wenn das zuständige Integrationsamt zugestimmt hat. Hier erfährt man auch mehr über Zuschüsse, wenn der Arbeitsplatz angepasst werden muss und besondere Hilfsmittel gekauft werden müssen, damit der neue Mitarbeiter ohne Probleme arbeiten kann.

Für die Integration am Arbeitsplatz ist es für Arbeitgeber vielleicht empfehlenswert, mit anderen Mitarbeitern zu sprechen. Gerade wenn die Behinderung den neuen Mitarbeiter zunächst stark zu beeinträchtigen scheint, sind ein paar klärende Worte hilfreich. Insbesondere direkte Kollegen sind eventuell verunsichert und durch eine kleine Einführung kann man Probleme verhindern, bevor sie entstehen.

Es gibt viele Minijobs für Menschen mit Behinderung, die diese ohne Probleme machen können. Rechtlich gibt es zwar oft einige Komplikationenim Vergleich zu nichtbehinderten Angestellten, aber diese sind so minimal, dass man sich als Arbeitgeber kaum Sorgen machen muss. Wer Fragen hat, kann sich ans Integrationsamtwenden und nähere Auskunft darüber bekommen, welche Konsequenzen sich für den Betrieb ergeben.

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