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Wohnung untervermieten: Muss Steuer gezahlt werden?

Gerade in der heutigen Zeit, wo Flexibilität und Mobilität im Job gefordert sind, ist es oft sinnvoll und wirtschaftlich, mehrere Wohnungen zu halten oder auch die eigene Wohnung untervermieten zu können. Steuer für den Gewinn, den Sie erwirtschaften, fällt unter Umständen an - der Einzelfall muss hier allerdings ganz genau betrachtet werden.

Wissenswertes

Wenn Sie die Wohnung untervermieten, ist Steuer dann zu zahlen, wenn Sie einen Gewinn erwirtschaften. Dieser ist vor allem in Form der Einnahmen der Miete zu sehen und dann auch in der Steuererklärung anzugeben. Allerdings ist es so, dass Sie durch die Untervermietung auch Kosten tragen, die Sie dann entsprechend auch diesem Gewinn gegenüber stellen können.

Diese Kosten beziehen sich auf alles, was in Zusammenhang mit der Wohnung anfällt: Also die Nebenkosten als auch die Ausstattung, falls Sie die Wohnung möbiliert vermieten wollen. Oft ist es so, dass sich die Einnahmen in dieser Rechnung mit den Ausgaben ausmitteln, oder sogar am Ende ein Negativbetrag errechnet werden kann. Dieser sorgt dann sogar für eine steuerliche Vergünstigung.

Da die Untervermietung einer Wohnung immer noch eine Grauzone ist, und es weiterhin an ganz spezifischen Gesetzen dafür fehlt - es sei denn, es handelt sich um eine gewerbliche Untervermietung, zum Beispiel wenn Sie Kleinunternehmer sind - geben viele Vermieter diesen Posten gar nicht in ihrer Steuererklärung an. Gerichtsurteile hierzu fehlen weitestgehend.

Jeder einzelne Fall kann hier auf die Günstigkeit überprüft werden, und Sie sollten sich im Zweifelsfalle auch Unterstützung und Rat von einem Steuerberater holen. Dieser kann Ihnen dann ganz genau sagen, welche Möglichkeiten Ihnen in Ihrer Situation zur Verfügung stehen.

Lohnt sich das?

Wer also, aus welchen Gründen auch immer, die Wohnung untervermieten möchte, muss Steuer dafür abführen. Diese Einnahmen sorgen aber mitunter dafür, dass Sie mehr Posten in Ihrer Steuererklärung angeben können, welche sich insgesamt günstig auswirken können. Unabhängig von der Versteuerung lohnt sich eine Untervermietung in den meisten Fällen für den (Unter-) Vermieter.

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